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Gretchen
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Hei, *******,
weil ich weiß, dass es besser wär, gar nix zu sagen, schreib ich, was mir beim Lesen deines Textes jetzt direkt so einfällt, nur mal ganz klein hin ...
Keine Ahnung, wie alt du bist, jedenfalls: Dein Text hat was herzschlagbeschleunigend Pubertäres, gemahnt mich an dreimal nebulös sehnsuchtsvoll runtergetränte Pickelpfuhllyrik, an diese verschärft verschwafelte Sorte trübgrauer Nullachtfuffzehnsprechblasen, die mir, wenn ich nen Mann wär und 1 Sack hätte, aberauchsowas von auf denselbigen ginge. Sprachlich reicht ein Klopper dem andern das Wasse, und zwar vollkommen zwanglos. Die Schraube noch nen winziges bisschen weitergedreht plus zwei Tropfen Satirenrohöl drüber - und datt Dingen ließe sich als kabarettistisch "sinnend beginnend fallende Gute-Nacht-Lyrik" verkaufen, die "sehnsuchtsvoll träumend und mit nur etwas Nachdenken sich mit den Dingen erahnend im Kreise drehend, gehend, sehend, verstehend, fühlend, sich fast verkühlend, weinend, greinend usw.usf." lustlos ihre eigene Selbstzersetzung im Schlaf zelebriert, und datt da (klick) beispielsweise genauso. Okeeh, soweit, soschlecht - um ett mal kurz zu machen und nicht unnötig Energien (meine) in Sumpf zu setzen:
Ich empfehle dir folgende (übrigens fortlaufend aktualisierte, jawollja!) Minimal-Leseliste. Das ist das Konstruktivste, wozu ich im Angesicht einer weichgekitschten Lebensweisheitsausstülpung wie der deinigen (klickmalan!) in der Lage bin, und wenn du erst mal mit der Hälfte unten empfohlener Lektüren durch bist, kannst du vielleicht schon selber ansatzweise erkennen, wo bei deinem Teilchen der Schimmelflaum wächst. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, und so gesehen eo ipso echt konstruktiv (nur mal prophylaktisch erwähnt).
Brigitte Kronauer, Philip K. Dick, Jules Verne, Patricia Highsmith, Sándor Márai, Fay Weldon, Erich Kästner, Lars Gustafsson, Thomas Mann, Bernhard Schlink, Truman Capote, Milan Kundera, Samuel Beckett, Robert Musil, George Orwell, Heimito von Doderer, Ulla Hahn, Gottfried Keller, Henning Mankell, Friedrich Hölderlin, Ernest Hemingway, Friedrich Gottlieb Klopstock, Rose Ausländer, Marcel Pagnol, Joseph Roth, Hilde Domin, Tschingis Aitmatow, Kurt Kusenberg, Margret Atwood, Kurt Tucholsky, Bert Brecht, Christian Morgenstern, Friedrich Dürrenmatt, Henry Miller, Gudrum Pausewang, Johannes Bobrowski, Peter Rühmkorf, William Golding, Homer, Sarah Kirsch, Heinrich Mann, die nervige Jelinek, Michael Ende, Umberto Eco, Lion Feuchtwanger, Ingeborg Bachmann, Sten Nadolny, Adalbert von Chamisso, Annette von Droste-Hülshoff, Franz Kafka, Jakob van Hoddis, Nelly Sachs, Erich Kästner, Alfred Döblin, Hilde Domin, Chuck Palahniuk, Kurt Tucholsky, Robert Gernhardt, E.T.A. Hoffmann, Theodor Fontane, Georg Büchner, Paul Auster, Günter Grass, Marcel Proust, Franz Kafka, Arthur Conan Doyle, Charles Dickens, Adalbert Stifter, Walt Whitmann, Karl Philip Moritz, Mario Vargas Llosa, Doris Lessing, Sten Nadolny, Virginia Woolf oder auch Marianne Fredriksson, Emile Zola, Juli Zeh, Edgar Allan Poe oder Paul Auster - unddassindlängstnochnichtalle ...
Also Entschuldigung!
Gruß aus der Nachtschicht, Gretchen

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augustine
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08.12.2008, 16:27 / 2 x geändert
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ad gretamlatinam:
te omnia opera tua ipso modo scripta editaque diligenter colligere spero!
salve atque vale! augustina
an die lateinische Grete:
erbetene Übersetzung: Ich hoffe, dass du alles, was du auf diese Weise geschrieben und hier rein gestellt hast, sorgfältig aufbewahrst.
a

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Vladimir
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08.12.2008, 21:33 / 2 x geändert
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Dass etwas vom Zustand, Beiwerk Sein sich herauslöst in eine ins Zentrum rückende Tätigkeit - grammatisch der Wandel von Partizip Präsenz zu aktivem Verb - das wird hier als das immer wiederkehrende, das "ewige Spiel" vorgeführt an mehreren Beispielen, in der Form zusammengehalten durch syntaktisch dieselbe Struktur in jeder Strophe, eine Umklammerung des ganzen durch das Wiedervorkommen von Schlaf und Traum (und bei der Wiederholung wieder das Dabei-Sein); in jeder Strophe werden zwei zusammengefasst zu einem, bei dem das vorher nur mit-getane Tätigkeit wird.
Variationsmomente ist der Anschluss, mit dem diese Tätigkeit hinter die vorangegangenen gehangen wird.
Das "dann" in der ersten Strophe passt zum einfach in den Schlaf Übergehen eines Tagesrhythmus.
"schon" Träumen weckt den Eindruck, dies Träumen sei etwas vorweggenommenes - "unser Brot für morgen gib uns heute [schon]." - wie es in der Übersetzung Stiers im Vater Unser heißt.
Das "auch manches" teilweise als Resultat aus dem Vorhergegangenen.
"nur etwas", weil das "denken" vorher schon genug war - und hier vor allem die Differenzierung: "nachdenken" - nicht denken, also wirklich etwas, einer Sache nach-denken, hinterher-denken.
Das bittere im-Kreis einer Trauer, "wohl wieder" - also man hatte etwas getan mit dem weinen (das ist vorher beschrieben), das raubte einem das weinen-können, es ist etwas gegen die Trauer geschehen, aber nicht genug, und so ist es gut, dass man wieder weinen kann.
"erst" - zuerst diesem völlig verfallen, hier entstand neben dem Fallen/dem fallenden etwas neues, und dann wird das Fallen in diese Sache hineingenommen, obwohl es etwas neues (also eher ein Aufsprung) ist, muss man ihm zuerst "Verfallen", in es hineinfallen.
Und dann wieder das Schlafen (das dann des Aufeinanderfolgen des Tagesrhythmus ist noch im Ohr) und dabei das Träumen - und da kommen dann das "dann" des konsekutiven und das "schon" der vorweggenommenen Seeligkeit im Paradies in eins, als Quintessenz des "ewigen Spiels", des Lebens, also einmal die immer weiterlaufende lineare Bewegung der Zeit aus der Vergangenheit in die Gegenwart in eine von der Vergangenheit bestimmte Zukunft - und die aus einer erlösenden Zukunft "schon" in die Gegenwart reichenden.
Das ist nicht wenig in so simpel daherkommenden Versen. Nochmal nachdenken würde ich über: "vom Ich etwas lernen" - ich kann mir da nichts drunter vorstellen, unter diesem "Ich", das mag aber auch eine Einstellungssache sein. Und sehr schade ist das "ewiglich' Spiel" am Ende - das ist erborgt (wie eigentlich sonst offensichtlich nicht viel in dem Gedicht), ganz fremd, schreib einfach "ein ewiges Spiel", das reicht, das ist besser.
Viele liebe Grüße,
Vladimir
PS: Ich finde das einigermaßen widerlich, Gretchen, was du da machst, und versteh ehrlich gesagt nicht, wie jemand soviel Kreativität und Witz und Energie daran verschwenden kann, Leuten einen vor den Latz zu knallen, die vielleicht noch nicht so weit sind wie du. Das hat auch nicht mehr viel mit Ehrlichkeit zu tun - freilich, das ist es, aber es ist es auf eine fast wolllüstige Art, du suhlst dich doch schon in deiner Verachtung. Und sei es das anonyme Internet etc. - immer noch ist die Veröffentlichung von so etwas geschriebenem ein sich-preisgeben in einem doch meist sehr sensiblen Bereich und fordert meines Erachtens entsprechenden Respekt und Rücksichtnahme - nicht im Sinne von Schönschreiberei, sondern natürlich gerade Ehrlichkeit, aber einer, die den anderen zum Ziel hat, und nicht zum Mittel macht eines irgendwie wütenden, frustrierten oder sonstwas Zweckes. Wirklich mir wird übel, wenn ich das lese.

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Gretchen
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“Wirklich mir wird übel, wenn ich das lese.“
Du darfst gerne auch kotzen, Vladimir, das befreit. Ich weiß es aus eigener Erfahrung.
Auf so eine Bemerkung von dir wart ich übrigens schon seit einiger Zeit, ich spür die Vibrations ganz gut. Aber wenn du das nächste Mal mit mir über den Stil meiner Kommentare diskutieren willst, schreib mir eine private Nachricht, bitte, ja. Und um die Sache auch direkt wieder abzurunden, sag ich noch das: Hier tauchen oft Texte auf, aus denen ich lesend wirklich keinen Lustgewinn ziehen kann. Also muss ich mir meinen Genuss anderswie holen: Ich schreibe. Ich schreibe mich frei heraus. Das ist Wollust, ja. Wer urteilt darüber, ob mir das, diese Art von Wollust, zusteht oder nicht?
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@augustine : ja, mach ich sowieso.

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augustine
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08.12.2008, 23:10 / 2 x geändert
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Es ist allerlei über den Autor zu finden im Netz, z. B. dies hier.
Gretchen hat ja auch schon sanfter geschrieben, und manchmal, Gretchen, hab' ich Sorge, das weißt du ja, dass du nicht zu Eigenem kommst.
Aber auch zu dir, Vladimir, etwas gesagt, der du den Text so liebenswürdig retten möchtest: "schlafend" etc. sind doch keine Gerundiva (die immer ein 'Müssen' enthalten), sondern grammatisch einfach Partizipien des Präsens. Wenn also einer schlafend durch die Welt geht, dann schläft er schon und nicht erst danach usw. und so durch den Text. Da wär auch noch zu unterscheiden zwischen transitiven und intransitiven Verben: ein 'zu denkender Gedanke' würde das lat. Gerundiv nachmachen, aber z. B. von 'fallen' kann man kein Gerundiv bilden.
Dieser Text gibt sich, so wie ich ihn lese (jetzt gerade zum zweitenmal) auch tiefgründiger als er ist: "ein ewiglich' Spiel" nimmt literarische Hochkultur in Anspruch, hat aber zuvor diesen Anspruch nicht eingelöst.
augustine, sich in einer Vermittlerrolle versuchend

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augustine
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Nein, ******* (das 'y' ist ein toller Buchstabe für nicks) - dir nicht.
Man muss nicht firm in Grammatik sein, um Gedichte zu schreiben; aber ich habe erklärt, was zu erklären ist.
Wenn du die Begriffe nicht kennst, so suchst du sie halt. Und wenn du sie nicht suchst - sagt auch was aus, jedenfalls für mich.
augustine

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lost
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>> Aaaalso: ja, einfach geschrieben. Nutzt ja nichts, wenn's Lesen zum Ratespiel werden muss. <<
mit Verlaub, *******, dies ist ein Argument wie keines, ein pauschalisierendes Dummgeschwätz, und besagt so, wie es da steht, gar nichts.
es gibt hochkomplexe, komplizierte, schwer zu entschlüsselnde oder auch hermetische Gedichte. ich erinnere, was womöglich wenig originell, aber doch in diesem Zusammenhang passend ist, an Werke von Benn oder Celan. das sind "Ratespiele", aber ja, Rätsel vom Feinsten. und dann wieder findet man "einfache" Gedichte, bei den Romantikern etwa, deren sprachliche Schlichtheit im Innersten schön ist, spannend, berührend, auf erregende Weise gepaart mit Tiefe.
dein Werk, *******, ist weder von der einen noch von der anderen Art. es ist simpel verfasstes, dürftiges Geschwurbel. augustine hat kurz und bündig ausgedrückt, was Gretchen wortverliebter und heftiger darbringt, und was auch ich, allen wohlmeinenden Vladimir'schen Bemühungen ((welche - das ist nun freilich eine üble Spekulation und daher in doppelte Klammern gestellt, Pardon! - eventuell mehr der Abneigung gegen die Vorrednerin als der Zuneigung zum Text geschuldet sein könnten)) zum Trotz, denke:
dieser Text gibt sich tiefgründig, aber ist eine taube Nuss, ein hohler Klang, der rasch ermüdet, mehr nicht.
best, lost.

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kirmesbollo
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09.12.2008, 08:35 / 3 x geändert
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hallo *******,
was mich an diesem dingen stört, ist zum einen der aufbau deines textes. zwei metrisch uneinheitliche strophen im simplen paarreim (zum teil unansehnliche unreine und allzu naheliegende reime), die von jeweils einer resümierenden strophe unterschiedlicher länge und metrik abgeschlossen werden. dazu kommt noch die etwas einschläfernde wiederholung der worte, die den strophenanfang bilden. als poetischer kniff, sind diese wiederholungen nicht zu erkennen, unschön auch der artikelhaufen weiter unten (undundund). mit dem „ewiglich' spiel“ zum schluss, geht es mir ähnlich wie mit dem schlimmen wort „antlitz“, das ist mir etwas zu salbungsvoll und gehört, zumindest im kontext zum restlichen von dir verfassten werk in ein anderes jahrtausend. auch ein paar formulierungen wie „Weinend mit den Tränen die Sehnsucht kühlen“ wären einer rosamunde pilcher würdig, aber lyrisch nur im zuschussverlag zu veröffentlichen, das tut weh und ist metaphorisch bei kik eingekleidet, ich hoffe, du verstehst was ich meine und nimmst das nicht persönlich. inhaltlich klingt das alles für mich zu sehr nach lifestyle-ratgeber aus beobachtender perspektive, emotional bemüht, aber dennoch seltsam distanziert. sorry, aber das nimmt mich nicht mit, fesselt weder handwerklich, noch emotional. dieser eindruck verstärkt sich noch und entfernt sich merklich von der beurteilung als „geschmackssache“, wenn man versucht ihn laut vorzulesen. darf ich fragen, warum du diesen text, der ja, wie die unten stehende werbung andeutet schon veröffentlicht ist, der anonymen öffentlichkeit hier preisgibst? für eine unvoreingenommene zweitmeinung? ist es dafür dann nicht etwas spät?
no offence & gruß vom bollo

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Gretchen
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"Danke auch für die Liste der Autoren. Hättest ja ruhig mal deinen Namen darin fett hervorheben können - habe ihn jedenfalls nicht finden können."
Weißt du, ich hab's nicht nötig, für mich Werbung zu machen. Und dass ich dir einen "Federhandschuh" hätt hingeworfen - wie kommst du denn auf die Idee? Wir spielen doch gar nicht in derselben Liga. Hmm? ;)

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Jolante
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09.12.2008, 11:14 / 1 x geändert
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Was bitte ist ein F e d e r h a n d s c h u h? Mir fällt in diesem Zusammenhang nur der gute, alte Fehdehandschuh ein.
Nur mal so am Rande
gefragt von Jolante

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Vladimir
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09.12.2008, 11:14 / 4 x geändert
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Ja, und: ******* (wie man das aussprechen soll, würde mich jetzt irgendwie doch interessieren), ist von dem, was ich da las, irgendwas gedacht von dir? Oder ist es tatsächlich nur das ja doch gewollte Hineindenken von wichtigem in ein bloß "dahingeschriebenes"?
| Zitat: |
"Zum "vom Ich etwas lernen": Rückbesinnung auf sich selbst, sowohl auf den Bereich, wo man "wirklich" dazulernen kann, als auch der Bereich, wo unter dem Blickwinkel insgesamt die Geborgenheit auffindbar erscheint."
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So ein Satz lässt ja nichts gutes hoffen. Ich weiß jedenfalls immer noch nicht, was du da meinst. Und: reichte nicht: "dem Bereich der Geborgenheit"?
Augustine - da kam ich vom französischen, war mir schon beim schreiben unsicher, was solls, ist geändert.
Gretchen, ich habe es schon gesagt, es geht da um etwas ganz einfaches, dass diese Wolllust nämlich auf Kosten anderer geht an einem meistens (hier scheint es ja nicht der Fall zu sein) sehr sensiblen Punkt. Und es ist fast in Ordnung, ich selber habe damit bei dir keine Probleme was mich betrifft, weil du es doch irgendwie immer schaffst, diese Verachtung bei dir zu halten, dass man also sagen kann: gut, das ist sie, hier bin ich. Aber diese kreative, einen Text in das unterste Kellerloch der Literaturkritik befördernde und da noch bespuckende Beschimpfungswut - wie gesagt.
(Und ich versteh nicht, warum eine Reaktion auf etwas öffentlich gemachtes, nicht auch öffentlich gemacht werden soll. Aber gut, wenn du das willst, schick mir eine PM.)
Beste Grüße,
Vladimir

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Gretchen
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09.12.2008, 17:01 / 2 x geändert
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Hei Vladimir,
"Und ich versteh nicht, warum eine Reaktion auf etwas öffentlich gemachtes, nicht auch öffentlich gemacht werden soll. Aber gut, wenn du das willst, schick mir eine PM."
Also, ich wollt hier, weil das ja nen Textfaden ist, Metakommunikation, d.h. ein Sprechen "weg vom Text" hin zu andern Themen ("wie kritisieren? - wie nicht?"), vermeiden. Sollte nicht heißen, dass ich nicht prinzipiell mit mir über meinen Kommentierstil diskutieren lassen möchte, von mir aus auch öffentlich. Wer will, kann ja nen Anklage-Faden aufmachen im Small-Talk- oder Vorschläge-Bereich: Gretchen soll mal Fresse halten! oder Endlich Maulkorbpflicht für Kampfkröten! oder so ähnlich ...
Ansonsten versteh ich genau, was du meinst, und bin auch nicht taub gegen deinen Appell. Bitte glaub mir, dass ich oft ins Dilemma komm, wenn ich hier im Forum lese, denn es ist so:
Einerseits will ich überhaupt nicht wen anderes platt machen (ich red auch nur über den Text, nie über den Autor), wirklich nicht (und du merkst ja selbst, dass ich immer auch versuch, klar zu halten: dies ist mein ganz individueller Eindruck vom Text, dies ist es, was der Text bei Gretchen auslöst an Reaktionen) - nee, ich bin nicht bösartig und auch keine fühllose Wutwalze, die nur drauf aus ist, sich auf Kosten anderer zu entfrusten, indem sie unschuldigen Hobbydichtern Federfehdenhandschuhe aus deutschem Kruppstahl in die poetische Fresse knackt.
Aber andererseits hab und hab und hab ich nun mal null Bock, hier im Pfuhl der Schwülste zu versumpfen, ohne vorher wenigstens noch einmal kräftig zu schreien - besser gesagt: zu quaken, bin ja ne Kröte. Menno und hackeauch, manchmal klick ich hier nen Text auf, bin absolut arglos, und dann fühlt sich das beim Lesen so an, als kippte mir wer nen Kübel stinkiges Brackwasser übern Kopf, und dann schrei ich eben auf und schüttel mich wild, reiner Reflex, also, dann klopf ich direkt brühwarm und authentisch nen Text in die Tasten, und dann geh ich ins Bad, trockne mich ab, zieh mich um und hab stundenlang nen total schlechtes Gewissen. So ungefähr ... kann auch sein, dass ich einfach nen mehr cholerischer Typ Mensch bin, der nur schwer die Fresse halten kann, und schon gar nicht, wenn ett wo abersowasvonnichtstimmt wie in manchen hier erscheinenden Texten.
So viel wollt ich eigentlich gar nicht sagen, weil: ist alles off-topic, nix gutt, ey, und hinterher motzt noch wer von den Mods rum oder sogar der @Minz höchstpersönlich, und der Faden wird in den Ring verschoben, und schuld an allem war wieder die giftige Giftkröte ...
G-Grüße.
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edit
Eben hab ich gesehen:
augustine hat da im Ring (link) nen extra Faden aufgemacht,
wo bei Bedarf weiter über das off-topic-Thema diskutiert werden kann.
Danke dir, augustine.

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