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augustine
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17.11.2008, 21:56 / 5 x geändert
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Wisst Ihr, Ihr alle, die Ihr mir ans Herz gewachsen seid, dass dies Forum morgen DREI Jahre besteht? Dies kleine Dingelchen, klein, fein, offen für vielerlei Gutes, zu Differenzierungen fähig und zu Kritik, wenn jemand Sprache handhaben kann?
Dank dafür sei Marcel Frank, dem Erfinder und Administrator, und Dank den beiden Moderatorinnen Elise und zuppanova (sag' ich mal so feierlich, gell) und Dank allen, die von Anfang an dabei sind oder seit langem und dies hier zu dem gemacht haben, was es geworden ist.
Und da dacht' ich: ob nicht vielleicht nochmal ein allgemeines Rätsel recht sei.
Und also:
Emma Bovary, Odette, dann Toni Buddenbrook und viele Frauen, die ich aus Büchern kannte, tauchten einmal gespielt leibhaftig auf, alles junge, hier selbständig ohne Hilfe vorwärtsgehende weibliche Gestalten, von Fontane, fällt mir ein, Colette. Sie gingen einzeln an den Zuschauern, ich selbst ... darunter, auf einem roten Teppich, trippelnd oder gemessen, je nach Kostüm, Kleid Gewand, entlang, drehten sich am Ende und schritten, tänzelten zurück ... Natürlich trugen sie nur ein Original aus der Zeit vor und nach 1900, und die Ansagerin verlieh den Modellen einfach unbesorgt den Titel einer Heldin aus jenen Jahren und zusätzlich ein passendes Zitat über Wohnungen, Stimmungen, Ereignisse, schwarze Spitzen und Pailletten, Kapuzen und Negligés, und die Mädchen, die ebenfalls ausgeliehenen, lächelten dazu oder schauten dämonisch, wenn ein Jugendstilgewand das gerade verlangte, geschwinde umfrisiert, von Kopf bis Fuß in eine fremde Welt gewickelt. || Wenn wir es nicht gleich bemerkten, wurden wir von der Dame, die alles dirigierte, im weißen, barocken Museumssaal auf die Köstlichkeit der Sandale und die Abgestimmtheit einer perlengeschmückten Locke hingewiesen, wieder; wenn irgend möglich, mit einem klassischen Satz, einer heimatlich vertrauten, wenn auch inzwischen vergessenen Gedichtzeile. Wie wurde da mit uns verfahren? Plötzlich, nie hätten wir das zu träumen gewagt, standen Akteurinnen der alten Romane, Träume, Phantasien losgelöst aus allen Buchstaben, scharf umrissen vor uns und doch eingehüllt in die körperliche Gegenwart - und sie blieben ja, um die Täuschung vollkommen zu machen, stumm, sie mußten nur ausschreiten, alle notwendigen Sätze soufflierte uns die Arrangeurin -, in die erneut herausdämmernde Vergangenheit und Zukunft ihres Romanschicksals. Diese Frauen, die Prachtexemplare einer ehrwürdigen Mode vorführten, behaupteten ... die tatsächliche Personifizierung ... eines kunstvollen, bei aller möglichen Tragik höchst zierlichen Lebenslaufs zu sein ...
Na??? Viel Spaß wünscht augustine
(Und wenn's wer weiß, die Lösung, bitte per pn. Und hoffentlich weiß es so schnell keine/r.)

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zuppanova
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Ohjeminee, augustine, dem Rätsel steh ich vorerst ratlos wiesahwie, aber, bei der wundermilden Tastatur der belesenen Romania von Literarien, mir wäre wohl gar nicht aufgefallen, dass das Forum Jahrestag hat, wenn du nicht daran erinnert hättest, und dafür möchte ich dir auf jeden Fall danke sagen.
Erstaunlich, erschütternd: drei Jahre schon --- die Zeit läuft leise hin. Eben denke ich an diese Märchen, wo eine Heldin/ein Held in die Elfenwelt gerät, und sie bleibt drei Jahre, und dann kehrt sie in die Menschenwelt zurück und stellt fest, dass hier 30 Jahre vergangen sind ...
Jetzt bin ich gespannt, wer das Rätsel raten wird! Ich, wie gesagt, wüsste grad nicht, wie die Lösung finden.
Liebe Grüße zur Nacht, zuppa.

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augustine²
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Hat sich's doch gelohnt, liebe zuppa!!
Muss ja niemand auf Anhieb raten, macht doch auch viel mehr Spaß dann. Taste(t) dich (euch) ran mit so den berühmten Fragen.
S' wär doch schön, es würde noch mal so gespielt hier!
Liebe Grüße zur Nacht (in Gedanken, ja), zum Tag (zum Selberlesen).
Deine augustine

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ear
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19.11.2008, 08:55 / 1 x geändert
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Nur ein erster Versuch: mich laesst die 'Akteurin' vermuten, dass es ein Gruppe ist , die aus anderem Lebensbereich stammt, die eine 'perlengeschmueckte Locke' nicht als selbstverstaendlich ansieht,aber als 'Romanschicksal' ein Leben mit 'barockem Museumssaal' geniessen will?

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augustine²
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20.11.2008, 20:16 / 3 x geändert
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Liebe ear - du weißt doch: Stecknadeln in Heuhaufen finden - das geht kaum.
Was du schreibst, ist nicht mal wirklich falsch. Aber ein Roman ist ja nicht einfädig erzählt.
Lieber rantasten mit Kindergeburtstagsfragen...
rät augustine
ICH SCHREIB MAL EINE TEXTPASSaGE VOR DIESER DAZU. Sie beginnt mit einem Absatz, geht dann aber ohne Absatz in den schon geschriebenen Text über:
Emma Bovary, Odette, dann Toni Buddenbrook und viele Frauen, die ich aus Büchern kannte, tauchten einmal gespielt leibhaftig auf, alles junge, hier selbständig ohne Hilfe vorwärtsgehende weibliche Gestalten, von Fontane, fällt mir ein, Colette. Sie gingen einzeln anden Zuschauern, ich selbst ... darunter, auf einem roten Teppich, trippelnd oder gemessen, je nach Kostüm, Kleid Gewand, entlang, drehten sich am Ende und schritten, tänzelten zurück ... Natürlich trugen sie nur ein Original aus der Zeit vor und nach 1900, und die Ansagerin verlieh den Modellen einfach unbesorgt den Titel einer Heldin aus jenen Jahren und zusätzlich ein passendes Zitat über Wohnungen, Stimmungen, Ereignisse, schwarze Spitzen und Pailletten, Kapuzen und Negligés, und die Mädchen, die benfalls ausgeliehenen, lächelten dazu oder schauten dämonisch, wenn ein Jugendstilgewand das gerade verlangte, geschwinde umfrisiert, von Kopf bis Fuß in eine fremde Welt gewickelt.
augustine; ich kopier das oben nochmal rein

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Gretchen
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Heia augustine,
das ist eine harte Nuss. Ich umtänzel die ganze Zeit schon diesen Text, und wenn ich so versuch, mich auf die Sprache einzuschwingen, dann würd ich mal tippen, da schreibt ein Autor, keine Autorin (begründen kann ich das aber nicht), und es ist mehr was Zeitgenössisches, Aktuelles. Der Text ist spannend, eine Szene, die ich nur schwer in nen größeres Bild einordnen kann. Hat was sehr Festliches, Besonderes, ein feierliches Ereignis, zu dem der Erzähler geladen ist, kann sein, es geht auch ums Schreiben, um Literatur, um das Verkörpern, Verlebendigen (im direkten Wortsinn) von (lyrischer) Sprache. Wer könnten diese "wir" sein, denen der Erzähler offenbar angehört? Reisende? "Gäste"? Theaterbesucher?
Mehr fällt mir gezz nicht ein ...
Dann wollt ich auch noch sagen, dass ich das eine schöne Idee finde, zum Jahrestag ein Rätsel zu geben - überhaupt: den Jahrestag zu erwähnen. Ich gehör nicht zur Garde der allerersten Stunde, bin aber lange genug dabei, um mich zur kritikastrischen Forenmedusa entwickelt zu haben (und vielleicht ist das schlimm, keine Ahnung ...). Ob ich den nächsten Jahrestag hier ungeköpften Hauptes erleben darf ? Wer weiß ...
Greta Medusa grüßt.

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augustine²
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O Greta cara,
ohne dich wär's hier weniger, auf dich etwa verzichten zu müssen, wär' ein großer Verlust. Das kann ich bei dieser Gelegenheit mal öffentlich sagen (privat weißt du's).
Unsere Texte hier haben sich jetzt irgendwo im Aether im Vorbeifliegen gestreichelt. deshalb weiß ich jetzt nicht: möchtest du eine Antwort oder einige?
Lass (t) hören.
augustine mit erwartungsvollen Grüßen

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lost
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es ist NICHT Charlotte Roche, die hinter dem Text steckt.
darauf wette ich, setze meinen braunen Hopper-Hut ein.
denke, es müsse ein AUTOR sein, der dies schrieb -
gibst du einen Hinweis, augustine?
best ...

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augustine²
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Nein, lost, da du fragst: es ist nicht Charlotte Roche; es ist aber eine AutorIN. (Ätsch.) Die Frage, warum du und ja schon ear (die aber nichts gefragt hatte) auf männlich tippten, die kriegen wir nach der Lösung, darum bittet
augustine

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Gretchen
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yeah, autorIN - hab also richtig getippt! (begründen kann ich's zwar nach wie vor nicht.)
lost, galt die wette auch für autor/autorin? wenn ja, dann such dir nen neuen avatar,
dein brauner hut ist weg! die sprecherin ist also eine historische bzw. literarische
figur, das entnehm ich deinen textergänzungen, augustine. sagst du noch was
zur entstehungszeit des textes? ich hatte ja "zeitgenössisch" vermutet.
und es ist ein roman (der nicht auf meiner "leseliste" steht), oder?
grüße, Greta triumphans (naja, so bisschen jedenfalls … )

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Jolante
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21.11.2008, 11:24 / 3 x geändert
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augustine, handelt es sich um eine deutsche oder um eine österreichische Autorin ? Und ja, die Zeitangabe für die Entstehung des Textes wäre vielleicht hilfreich.
Grübelige Grüße
von Jolante
Gretchen:
Dein leises Triumphgefühl erstaunt mich. Hattest du doch zuerst gerade n i c h t auf eine AutorIN getippt, sondern auf einen ER (siehe oben).. Wie kommts?
Jolante (verwirrt)

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zuppanova
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Jolante, die Frage nach "deutsch oder österreichisch", das ist eine gute Idee, genau. Hatte darüber nachgedacht gehabt, ob es eine Übersetzung sein könnte, bin aber zu der Überzeugung gekommen, dass nicht. Deshalb passt für mich die Frage auch.
LG, zuppa.

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augustine²
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21.11.2008, 15:24 / 2 x geändert
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Aber bitt recht schön: wollet euch doch festlegen mit euren Fragen!
Wollt bitte doch sagen: es ist eine zeitgenössische Autorin (oder auch nicht)
Wollt bitte auch sagen: es eine deutsche (oder auch nicht); gäb's nicht vielleicht Schweizer
Autorinnen auch??
Und wer sagt's denn allen mit solcher Sicherheit: dass es nicht eine übersetzte Autorin ist??
Soo leicht, denk ich, sollt's doch nicht sein, wenn hier schon ein brauner Hut verwettet wurde. Aber (so les ich): die Wette war nur geboten gegen Charlotte Roche....
Und, ja, es ist ein Roman. Aber deine Lese-Liste, die bleibt jetzt mal zu.
augustine, auf weitere wohllöbliche wundersamweiblichwohllautende wer-isse-denn-nu Wermutungen wartend.

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Gretchen
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Upps-ala, Jolante, war nen unbemerkter verdrehter Verschreiberling oben, da sollte eigentlich > eine Autorin, kein Autor < stehen statt > ein Autor, keine Autorin <.
Mein Tipp jez noch mal, nach augustinischem Wunsch ganz konkret:
eine Autorin,
die noch lebt,
und zwar deutsch sprechend in Deutschland.
SchWER?mütige Krötchengrüße an alle.

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ear
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Ich habe noch keine Tipps . Eine weitere Frage: ist die bewusste Schriftstellerin im Raum der ehemals westdeutschen Staaten zu suchen, oder im oestlichen Bereich?
Das Raetsel bringt fast schon adventliche Stimmung und der Schnee tut sein Uebriges dazu.
Ich glaube weniger an die Schweiz.
Voll wirrer Gedankengaenge, ear.

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augustine²
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22.11.2008, 14:59 / 1 x geändert
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Ja, so kann's weiter gehn:
eine zeitgenössische deutsch schreibende Autorin in (Ex-West-) Deutschland. Eine sehr produktive übrigens, wenn ich das hinzufügen darf.
Weiter so! (Aber schade, dass einige nich' mitmachen, wa`)
augustine

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Jolante
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liebe augustine,
könnte man/frau bei der autorin versucht sein, an Federvieh zu denken?
Jolante grüßt

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ear
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Fuer mich gibt es eine geistig besonders vielseitige Frau, die viel schrieb und oft ausgezeichnet wurde.Faengt ihr Vorname mit einem B an ?

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augustine²
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22.11.2008, 17:42 / 3 x geändert
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Hallo Jolante und ear -
nein, Jolante, aber meine Kenntnisse von Federviechern reichen nicht sonderlich weit; verrätst du dann mal, an wen du dachtest?
ABER:
ja: ear!!!
Du hast sicher die Lösung!
Sie wohnt in Hamburg; ich meine: die Autorin.
Wollen/sollen wir erstmal noch nicht mehr verraten?
Und dann hätt ich gleich noch einen Vorschlag: Wer geraten hat, muss das nächste Rätsel stellen.
Einverstanden, ear, und alle?
augustine

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ear
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Concerning your suggestion, I beg to differ.....
Das Raetselraten muss in Deutschland bleiben.
Ich koennte es nicht so interessant machen.
Auch faende ich es negativ und fuer Raetselfreude daempfend , wenn man auf solche Art "bestraft" wuerde. Es sollte freiwillig bleiben.
Es macht halt viel Spass und ist ein Tonikum im November.

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augustine²
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Mich würd ja nun interessieren:
* möchtest du es sagen, und auch den Buchtitel?
* vor allem aber: wie bist du drauf gekommen??
a.

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ear
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Nein danke, keineswegs. Es waere schade.
Beim Raten sollte es keine Zeitbeschraenkung geben.
Viele weitere Beitraege koennten es spannend und schoen machen.

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Jolante
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augustine,
ich dachte einen Augenblick an Ulla Hahn (so viel zum Federvieh). Aber nun weiß ich dank ear wenigstens, dass sie nicht die gesuchte Autorin ist. Pech gehabt.
Jo

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zuppanova
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Bei den wundergelben Frauenkleidern der allgegenwärtigen Reclamia von Stuttgart - ich hab einen Verdacht:
Die gesuchte zeitgenössische Autorin (Germanistikstudium, Lehrerin) wohnt zwar in H . . . . . . , stammt aber ursprünglich aus E . . . . (stimmt das?), und ja, es wurden ihr bereits etliche höherkarätige Literaturpreise verliehen. Bliebe die Frage, aus welchem Werk das Textstück genommen ist. Da steht einiges zur Auswahl, denn Frau K. schreibt seit Anfang der 80-er recht fleißig. Ist es wohl "Frau K.", augustine? Aber bitte noch nicht den vollen Namen verraten, vllt. suchen andere noch weiter, und evtl. hätt ich noch einen speziellen Hinweis mehr.
LG, zuppa.

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augustine²
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Ja, stimmt alles, zuppa. Es ist Frau B. K.
Aber nun wär' ja noch das Buch zu raten ...
Lassen wir's noch hängen?
Ich jedenfalls denk' mal: ich verrat's nicht.
augustine

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lost
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ears und vor allem zuppanovas Hinweise bewirken, dass ich nun ebenfalls zu wissen glaube, wer die Gesuchte ist. die offenbar mit reicher Phantasie Begabte verfasste neben Romanen, Erzählungen, Prosastücken auch Essays, Abhandlungen, Aufsätze.
allerdings las ich immer nur über sie, Rezensionen ihrer Bücher, nie las ich etwas von ihr. rate daher ins Blaue hinein mit der Frage, ob der zitierte Text aus einem ihrer frühen Romane stamme.
die Wette übrigens war - wie augustine bemerkte - nur darauf bezogen, dass der Text nicht von der Roche sei. da konnte ich leicht sicher sein und musste nicht fürchten, etwa meinen Hut zu verlieren. einen Autor vermutete ich zunächst, weil ich der Meinung war, es könnte sich womöglich um eine erotisch getönte Szene handeln, um einen männlichen Blick auf durch besondere Umstände, besondere Kleidung besonders reizvolle Frauen.
möchte ansonsten dafür plädieren, mit der vollständigen Enträtselung noch etwas zu warten.
regards, lost.

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augustine²
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ja, lost, dich trifft man wirklich nachts hier, wenn man noch mal gucken geht, ob lost vielleicht ...
Und er ist da, und es ist einer der frühen Romane, indeed.
Now, just say: it's title is....
Regards, augustine

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ear
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23.11.2008, 12:52 / 2 x geändert
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Es ist ein sehr interessantes Raten. Du fragtest, warum ich an einen“Maennlichen” dachte.
Ich vermutete einen Author, weil die genannte erzaehlende Person erst hingewiesen werden musste auf die “Locken-Abgestimmtheit” und die “Sandalen-Koestlichkeit”. Fuer eine Frau waeren solche Dinge natuerlich und verstaendlich. Auch die Bezeichnung der Frauen als “Roman, Traum und Phantasie” liess mich an einen Mann denken. Frauen die einen “zierlichen Lebenslauf” verkoerpern, konnte ebenfalls als gedanklich auf ein maennliches Wesen bezogen sein.
Bei der Antwort “ehemals westdeutsche Staaten” und zeitgenoessisch dachte ich an Zentren der Grossstaedte: Berlin und dann kam schon Hamburg.
Deine Bewunderuung fuer stilistisch besondere Literatur, brachte mich schnell auf den einen Namen B. K.
(Urspruenglich hatte ich an Sandra Paretti gedacht mit ihrer Trilogie.)

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Jolante
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augustine,
lässt der Titel des Romans an eine bekannte Käsesorte denken oder auch an eine westfälische Stadt?
Sonntagsgruß von Jo

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augustine²
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23.11.2008, 22:21 / 3 x geändert
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Richtig, Jolante, die westfälische Stadt (sie war eine von den beiden, in denen 1648 der Frieden nach 30 Jahren europäischem Krieg geschlossen wurde); und dass es einen gleichnamigen Käse gibt, fiel mir dann auch ein.
So könntest doch du nun die Lösung sozusagen verkündigen.
Gerade weil B.K. eine so bekannte und hochgepriesene Autorin ist, habe ich ein älteres Werk gesucht (mit dem ich damals ziemlich Mühe hatte) - aber die Mühe hattet ihr wohl auch.
Die Rezensionsdatenbank der ZEIT reicht nur zurück bis 2003; einen kurzen Text gibt es beim Verlag: http://www.klett-cotta.de/literatur_buecher_jk.html?&tt
_products=157
Toll, dass es geklappt hat! Allen Ratern Dank! (Einige, von denen ich's sicher geglaubt hätte, haben leider nicht ...)
Liebe Grüße an alle Rater! augustine

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Gretchen
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heihei, leute, das ging jetzt aber ratzfatz mit der enträtselung und viel zu schnell für 1 armes krötchen, das am bahnhof im schneeregen steht. also, mit anderen worten, die Brigitte Kronauer war mir nun überhaupt kein begriff, und ich fürchte, ich muss meine berüchtigte leseliste gleich noch um einen namen erweitern. hab aber trotz alles dessen auch meinen spaß an diesem rätsel gehabt.
schneegretchenkaros an alle.

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Jolante
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Hallo, ihr Rätselnden, Rätselhaften und Ratlosen,
ich verkünde euch nun, was ihr ohnehin schon alle wisst, aber es muss auch mal frei heraus gesagt werden: Brigitte Kronauer ist`s mit ihrem Roman RITA MÜNSTER.
Doch möchte ich mir keineswegs die Palme an den nicht vorhandenen Hut stecken, denn ich habe, nachdem ihr mich auf die Spur B.K. gebracht habt, alles schamlos erguckelt und gewikieckt. Gelesen habe ich von der, wie ich nun weiß, renommierten Autorin bisher noch nichts, aber das kann ja noch werden.
Hat Spaß gemacht, das Rätselraten. Der Spitzenrätselstellerin augustine ein 3-faches Hoch und Dankeschön!
Es grüßt Jolante

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zuppanova
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darf ich noch ein schnörkelchen ans rätsel machen, eine anmerkung?
die Brigitte Kronauer, immerhin, ist auch in der Leseliste (link) des hauses zu finden, bei + Forum + in einer der unterkategorien versteckt. das wäre übrigens mein spezialhinweis gewesen zum weiterraten.
nochmals danke, augustine, für die rate-idee.
lg an alle, zuppa.

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