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katermurr
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Melancholie durchbricht der Tränen Spiel,
stumm flehend mit gepressten Lippen,
mit Wimpern die zum Herzschlag wippen,
spüre Anmut, die mir einst gefiel.
Die Blicke gehn durch Haut und Rippen,
ohne Scham, direkt ins Ziel.
Herz verbrannt,
Verstand gebannt,
gespannt blicke ich zu Dir herüber,
was machst Du nun?
was werde ich...?
Du wirst mich quälen
ich werde die Wunden zählen,
oder ob Du Dich mit Argwohn drehst,
und einfach gehst,
ob
Du mich vielleicht verstehst?
Vielleicht!
vielleicht wird auch der Schmerz bald müder,
unsere Liebeszeit, sie schlich vorüber,
Herz gebannt,
Verstand verbrannt,
die Erinnerung wird stetig trüber...!

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augustine
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O Gott.
augustine

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katermurr²
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Darfst ruhig katermurr zu mir sagen

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Gretchen
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Abschiedsfermate
Melancholie durchbricht der Tränen Spiel,
stumm flehend mit gepressten Lippen,
mit Wimpern die zum Herzschlag wippen,
spüre Anmut, die mir einst gefiel.
Die Blicke gehn durch Haut und Rippen,
ohne Scham, direkt ins Ziel.
Herz verbrannt,
Verstand gebannt,
gespannt blicke ich zu Dir herüber,
was machst Du nun?
was werde ich...?
Du wirst mich quälen
ich werde die Wunden zählen,
oder ob Du Dich mit Argwohn drehst,
und einfach gehst,
ob
Du mich vielleicht verstehst?
Vielleicht!
vielleicht wird auch der Schmerz bald müder,
unsere Liebeszeit, sie schlich vorüber,
Herz gebannt,
Verstand verbrannt,
die Erinnerung wird stetig trüber...!
hei, wow, das find ich richtig erfrischend, datt dingen hier, eine momentaufnahme aus dem leben, sozusagen.
erinnert mich irgendwie an diese präpotent gewalttätigen nordamerikanischen lang-haikus, die Allen Ginsberg, Jack Kerouac, William S. Burroughs, Neal Cassady rauskotzten, wenn sie auf speed oder sonstwas waren, oder wenn sie sich aus anderen gründen erleuchtet fühlten, nach einem guten fick zum beispiel. Bukowski hat das ja auch versucht, sonn' lang-haiku mal zu verfassen, aber der kam nie bis zu dem ganz sensiblen point of no return, lyrisch gesehen, weil er nämlich zu viel soff (der war ziemlich oft poetisch impotent, hätte mal lieber koksen sollen, der alte penner!) - womit jetzt direkt der intertextuelle bezug zum Bacchus-kult hergestellt wäre. entspricht das der autorenintention? na, ich hoffe doch!
Ginsberg hin, Bukowski her, der text ist jedenfalls auf subtile weise getränkt von diversen einflüssen der west-östlichen hochliteratur, da iss richtig der beat drin, woll: von Goethes Diwán (betont sich hinten, bitte!) über Chögyam Trungpa Rinpoches Pfad ins Nirwana bis zum Todesplaneten (Star Wars) lässt dieses tollwütige, tollkühne gedicht kaum was aus: es zeigt menschliche schwäche auf, das macht es so besonders - ja, also ich bleib da absolut nicht kalt, ich bin sehrsehrsehr berührt, gerade weil es kein lyrisches feuerwerk ist, weil manchmal ein streichholz reicht, um bisschen licht ins dunkel zu bringen, ein streichholz mit langen wimpern, die zum herzschlag wippen, ohne scham durch haut und rippen (boar, das ist so geil ausgedrückt!), und wenn das nicht anzischt, das streichholz, weil die wimpern tränennass sind, also wegen der alltagsfeuchtigkeit, dann bleiben wir eben ganz gemütlich in der umnachtung sitzen, sind freundliche dichtermenschen, haben uns dolldoll lieb mit *lächel* und *zwinker* und lassen uns von Kater Karlo ein großes miau in die runde wünschen.
doch, macht wirklich spaß, der text, und rockt wie harry. hätt nicht gedacht, dass ich mich so früh am morgen so gut und kostengünstig würde amüsieren können.
merke: auch mit ganzganzkleinen sachen
kann mensch dem menschen freude machen!
(man muss nur wollen! nichts ist unmöglich!)
danke, lieber gott, aus vollem, verbranntem herzelein!
endlich mal begeistert: Greta.

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katermurr²
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Ach Gretchen.... hätte man Dir doch mal die Gretchen-Frage gestellt, dann hättest Du was zu tun und müsstest Dich nicht morgens überraschend erfrischen lassen....
und weisst DU was das Beste daran wäre?
Du musstest Menschen die Dir nichts getan haben nicht direkt beleidigen....
denn das tust Du wenn Du nicht das Gedicht kritisierst sondern in Wirklichkeit es nur benutzt um Deinen Unmut auszudrücken über den Verfasser....
Sehr beschämt zu welchen verbalen Entgleitungen DU DIch hinreißen lässt und sie gleichzeitig bei anderen anmahnst....
Ist das hier ein Literaturforum oder ein Ventil um Dampf abzulassen...
Seitdem ich hier bin werde ich angefeindet...
Welchen Nutzen soll ich aus Deiner Kritik ziehen, denn dafür ist sie doch da oder etwa nicht? was bringt mich von Deinen Verunglimpfungen weiter?
Was hilft mir dabei es beim nächsten mal besser zu machen? vielleicht Deine versteckten Querverweise (oder Hiebe) auf andere Kommentare meinerseits?
Diehnt das der Analyse dieses Gedichtes?
Streiche ich alles weg aus Deinem Kommentar was sich nicht auf das Gedicht bezieht sondern auf den Verfasser abzielt, bleibt nicht viel übrig....
Schade, aber irgendwie habe ich mir hier Eloquenz versprochen und vor Allem habe ich nicht gedacht auf fertig gereifte Dichterfürsten und Dichterfürstinnen zu stoßen...
Wenn dem so ist, dann werde ich Euer Clübchen nicht weiter stören...
Auch auf die Gefahr hin das ich ein paar Wenigen einen erfrischenden Morgen damit bereite...

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Gretchen
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okeeh, zum abschied nochmal kurz meine sicht der dinge - und sorry => @minz&moz für offtopic undso:
1. dieses gedicht hier ist so gründlich verkorkst, das kann man nur in die tonne kloppen, verbessern läßt sich da meiner meinung nach nix mehr.
2. das ist ist ein literaturforum.
bedeutet: leute posten texte, andere leute kommentieren die. der admin hat dazu mal geschrieben:
>>
1 Dorn im Auge (wir alle haben ihn in der Hand): Metakommunikation v.a. in den Foren "Gedichte" und "Texte allg." - Der Gegenstand der Rede bleibe da das 1. Posting = Gedicht/Text. Die Kritik darf hart und originell sein, solange sie diesen Gegenstand hungrig umtänzelt. Nur einen Tribut zollt man: Mindestens fünf Zeilen Respekt (Schweigen als Alternative). 1, 2, 3, 4, 5. Das ist das Fünf-Finger-System.
<<
daran versuch ich mich zu halten. meine kritik ist hart und originell (ironie, ja, mag nicht jeder, versteht nicht jeder - ist aber nicht verboten), und sie umtänzelt hungrig den text, und zwar sogar deutlich mehr als fünf zeilen lang. also musst du hier keine metadiskussion á la "Gretchen, das böseböse mädchen will mir was tun" lostreten.
3. du darfst davon ausgehen, dass hier einige leute unterwegs sind, denen dein "ich-will-mich-doch-weiter-entwickeln" am arsch vorbeigeht, die also überhaupt kein bock haben, andere, denen es offenbar ganz grundsätzlich und elementar an sprachgefühl mangelt, an die hand zu nehmen und ihnen mild und lind und endlos geduldig beizubringen, "wie man schreibt" (vielleicht, weil ihnen die pädagogische rolle nicht liegt, vielleicht, weil es ihnen zu langweilig ist, unter null anzufangen, vielleicht, weil sie auf was ganz anderes aus sind als darauf, hoffnungslosen aspiranten der poesie dabei zuzugucken, wie die sich verdichten, vielleicht, weil sie nicht nur geben, sondern auch selber was kriegen möchten ...). schminke dir die illusion ab, man müsse sich hier darum reißen, dir bei deiner literarischen menschwerdung beistehen zu dürfen.
ist auch hart, aber ist eben so. punkt.
4.
a) dir reicht ein streichholz. mir nicht.
b) ich weiß einigermaßen, was ich kann und was ich nicht kann. ... ?
so, mehr gibz nicht zu sagen, und das reicht ja auch wirklich an metakommunikation in diesem faden.
Gretchen.

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rollerball
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Verstand gebannt, Verstand verbrannt - das ist wirklich treffend ....

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