Station Nummer Ende · Robert Quester · ·


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      Robert Quester



Station Nummer Ende

   27.09.2008, 14:10 / 1 x geändert



Ein Loch aus Verzweiflung,
das mich frisst und verschluckt,
mir alles nimmt,
und wieder ausspuckt.

Abfuck auf Knopfdruck,
nur ein Stichwort genügt,
das sich wieder die Sehnsucht,
mit meinen Ängsten vergnügt.

Ein ertrinkender Schwimmer,
ohne Festland in Sicht;
eine reißende Welle,
die sich über ihm bricht.

Eine klaffende Wunde,
die niemals verheilt;
alles erfüllende Kälte,
die tief in mir weilt.

---

Seit ein paar Jahren,
scheine ich verflucht,
eine Hälfte der Seele,
die ihren Gegenpart sucht.

Einst wuchs hier die Liebe,
stets gehegt und gepflegt,
doch nun Anstatt ihr,
hier, nur ein Grabstein noch steht.

Mit ihr starb die Hoffnung,
auf ein gemeinsames Glück,
es starben Träume und Wünsche,
mit ihr Stück für Stück.

Zurück blieb mein Kopf,
zerfickt und beraubt,
eine gähnende Leere,
die an gar nichts mehr glaubt.

RAQ 2008

 

      Gretchen



Station Nummer Ende

   27.09.2008, 20:47



heia, schon wieder nen text - naja, in 15 jahren kommt allerhand zusammen, wenn man nicht aufpasst - aber egal, wie auch immer, du postest jedenfalls so schnell, da komm ich kaum nach mit dem kommentieren, deshalb bin ich mal so frei und zitier ausm kirmesbollo seiner konstruktiven kritik von heut morgen, woll.

>> Also von mir auch kein Lob für diesen Text, weil:
für mehr als 15-jährige Lyrikerfahrung zu gewöhnlich und austauschbar. Keine interessante Bebilderung.
<<

oder, bisschen anders formuliert: trivial, witzlos; wen interessiert die neunhundertsiebenundvierzigste langweilig zusammen-gedichtete depressive fuckichhabweltschmerz-verstimmung eines larmoyanten lyrischen ich ... ne, mich nicht, und da hilft kein abgefuckt und kein zerfickt, und die reime schmerzen auch, weil: die tun zwar so, als wären sie kreuzreime, sind dann aber meist doch keine, sondern günstigstenfalls assonanzen, und wenn sich aus versehen dann doch mal wirklich was reimt, iss ett so null-acht-fünf-zehn-ware von der vorletzten stange. also jetzt auch nicht der ultimative urknalltext ... vielleicht, nett performt, auf nem poetry-slam zu gebrauchen, so als fastfood zum schnellmalreinziehn und gleich wieder vergessen ...

. . . . . . . . . . . gretchen grüßt

. . . . . . . . . . . . . . . . . . -> zum Nachtmahl




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