Seitensprung · Maurice Burns · ·


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      Maurice Burns



Seitensprung

   28.08.2008, 15:52



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Edit 26.07.2010

- Faden von Kurzgeschichten nach Entwürfe verschoben - Elise

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Seitensprung
(Ad Absodumm)

Herr Bartels kommt gegen Mitternacht leise von einem Seitensprung nach Hause gesprungen. Seine Frau indessen ging gerade zum Kühlschrank, denn sie wollte den Hund ausführen gehen müssen. Oh nein, nicht das sie denken, der Hund sei im Kühlschrank. Nein, Bartels bewahren ihn unter dem Kühlschrank auf. Damit er nicht weglaufen kann.

Herr Bartels kommt zur Küche hinein und sieht sie. Sie sieht ihn. Er sieht den Hund. Sie sieht den Kühlschrank und öffnet ihn erst einmal, da sie meint, sie könne eigentlich noch etwas essen, bevor sie den Spaziergang antritt. Er sieht sie, den Kühlschrank, den Hund, der sich vor Winden quietscht und umgekehrt, und überlegt, es ihr vielleicht doch nicht sofort zu gestehen, sondern lieber zuerst den Hunger zu stillen. So war es daraufhin auch sehr still. Da es schon recht spät war, redeten sie nicht viel miteinander, eher hier und da mal mit sich selber. Ferner wußte sie, das, wenn er müde war, er schon mal Barsch, Butt oder Flunder werden konnte und daher verhielt sie sich ruhig. Der Hund andererseits, der sich vor Quietschen windet, ist arm dran. Der ist genau unter den leckersten Sachen und kann nicht an sie herankommen. Der Kühlschrank steht ja auf ihm.
Nun, jedenfalls aßen sie erst und er ging dann ans Bett um daraufhin hinein zu gehen und schlief sofort ein. Sie indessen kam nie zurück.


Als er am nächsten Morgen aufwachte, fand er einen Zettel auf dem geschrieben stand:“ Es war alles nur ein Traum. Rita.“

Nach sieben Jahren Ehe. Er glaubte er träume und versuchte irgendwie aufzuwachen. Das gelang ihm dann auch und alles war vorbei.

Das war natürlich eine Erleichterung. Er beeilte sich, um noch pünktlich zur Arbeit zu kommen. Sie nicht. Der Hund auch nicht. Warum geht der Hund eigentlich nicht zur Arbeit? Aber das ist vielleicht auch besser so. Und wo ist die Frau? Tja, keine Ahnung. Woher bitte schön sollte ich das denn auch wissen? Sie hat es mir nicht erzählt. Und eigentlich kenne ich Rita auch nicht so gut. Eben die Geschichte lang, mehr auch nicht. Oh, kleinen Moment bitte. Es hat gerade an der Tür geschellt. Ich weiß zwar nicht wer oder was an die Tür geschellt ist, aber das werde ich gleich herausfinden. Einen Augenblick bitte, bin gleich wieder da. Sie können ja vielleicht solange eine Werbepause einschalten oder gegebenenfalls direkt den Joghurt oder so holen. Piss gleich. Iß lieber danach.



Alles klar. Rita war es. Sie hat mich besucht und mir ein wenig von Ihren Problemen erzählt. Also, Sie haben ja vielleicht Probleme. Aber auch von Rita´s eigenen Problemen. So auch unter anderem, das der Kühlschrank zur Zeit kaputt und zur Reparatur sei und sie nun nicht mehr wisse, wo sie den Hund nun Lässie,ig hörte ich ihr zu und in einem gleichmäßigem Fluß vergaß ich das meiste sofort wieder. Es war noch was mit Ehe, Seitensprung u.s.w., und sie erzählte noch davon, das sie sich den Rücken schmerzlich verrenkt hat, da zur Zeit der Hund kaputt und zur Reparatur sei, wodurch nun der Kühlschrank etwas tiefer stehe und dabei hat sie sich beim tiefer Hinunterbeugen um etwas aus dem Kühlschrank zu holen verdammt noch mal den Rücken verrenkt.

Als ich sie darauf aufmerksam machte, das ihre Erzählung nicht stimmen könne, da der Hund und der Kühlschrank ja beide in Reparatur sind, keifte sie mich kurz an und sagte, das es wohl durchaus auch so sein könnte und ich nur mal sehen sollte, was bis jetzt alles geschehen wird. Da sei auch nicht immer alles so zeitgleich und richtig und so.

Jedenfalls kann ich Ihnen sagen, sie war auch arbeiten. Sie kam nur während der Mittagspause mal eben herüber gesprungen, da sie auf der anderen Seite arbeitet.

Oh Mist, wie war das? Er steht auf um zur Arbeit zu gehen während sie zeitgleich Mittagspause macht? Da kann doch was nicht stimmen. Sollte Rita etwa Recht haben?
Und so?

Herr Bartels rasierte sich eilig seinen Bartels um vor dem Frühstück schnell noch etwas zu essen und um dann nahezu pünktlich seine Mittagschicht anzutreten. Ah, alles klar. Mittagsschicht. Nun Rita, was ist nun mit „nicht immer alles so zeitgleich und richtig und so“? Paßt doch. Und deswegen braucht sie auch nicht aufzustehen und sich zu beeilen während ihr Mann aufstand.
Sie war ja bereits bei der Arbeit.

Rita ging von mir aus wieder zur Arbeit.
Von mir aus kann sie ruhig gehen. Ja, sie muss sogar, da sie nun einmal bei mir war und so nur von mir aus gehen kann. Logisch. Ich gehe selber auch immer von mir aus.
Als sie zur anderen Seite sprang, um wieder zur Arbeit zu kommen, traf sie Frau Hasenpieper, welche ihr sofort erzählte, das ihr Mann einen Seitensprung hatte. Sie meinte Ritas Mann, nicht ihren Eigenen, denn das wußte sie da noch nicht. Sie habe ihn gestern gesehen. Er hatte an der Seite so einen Sprung gehabt. Nicht groß. Eher grob. Ach Quatsch. Nein, sie hatte ihn gestern Nacht mit einer Frau gesehen u.s.w. War ja klar. Haben sie sich bestimmt auch schon so gedacht.
Was macht nur Frau Hasenmehl nachts noch auf XXXXXXXX´s Straßen? (Der Ort möchte aus persönlichen Gründen hier nicht genannt werden.) Spionierte Frau Nasengel gar, oder vielleicht sogar auch roh Ritas Mann hinterher? Jau, das wär´s ja noch. Das wäre der Funke auf den heißen Stein, der das Faß zum überlaufen bringt und ihm den Boden wie eine Krone ins Gesicht schlägt.

Als Frau Hasenglibber nach Hause kommt, sieht sie wie ihr Mann gerade zur Seite aus dem Fenster das Hochhaus hinab springt, und nun ganz viele Seitensprünge hat. Frau Hasenpfeffer sprang daraufhin direkt hinter ihrem Mann hinunter. Nein, sie sprang glaube ich herauf. Oder raus?
Zumindest sind die Hasenpiepers erst mal weg. Den Namen konnte ich mir sowieso nur schwer merken. Merkte man wohl auch. Sei´s drum.

So, nun mal konkret. Sie warten sicherlich auch schon darauf. Ich auch. Das können sie mir glauben. Aber was wollen sie? Mord, Drogen und Sex? Na klar, aber mal im Ernst. Wenn sie das wirklich wollen, dann können sie sich vielleicht wieder die Werbe-sendungen anschauen, da kommen laufend Krimi-unterbrechungen. Das wäre es doch. Da sehen sie bestimmt von jedem etwas. Nun, wenn sie allerdings Pech haben, dann kommen überall gerade Nachrichten.
Manchmal auch krumme.
Rita indeß kommt gerade, zumindest halbwegs gerade, von der Arbeit nach Hause und springt schnell unter die Dusche und dann zur Seite. Noch bevor ihr Mann von der Arbeit wieder zu Hause ist, ist sie zurück. Wann er zurück kommt, das weiß niemand. Desöfteren, (was für ein Wort, ach so, „des öfteren“) ging er noch in die Kneipe oder sprang eben zur Seite. Der Hund mußte dann lässie g warten. Dieses mal ja nicht. Schon vergessen? Ist doch kaputt und zur Repakretur. Der Kühlschrank doch auch. Da klingelt es an Rita seiner Tür. Zur gleichen Zeit stand Rita´s Mann wegen einer Webeunterbrechung auf, um sich einen YYYYYYYY Joghurt aus der Küche zu holen. ( Ich bitte um ihr ganzes Verständniß, (Tja, wenn ich das auch noch habe, versteh ich mehr und sie gar nichts mehr), aber die Firma darf ich hier leider nicht nennen, da sonst jeder wüßte, das Bartels bei Aldi einkaufen)
Er dachte sich:“ Die Joghurts werden ohne Kühlschrank ohnehin sonst auch schlecht.“
Nun, sonst allerdings auch.
Nur das war auch der alleinige Grund, warum er plötzlich so einen Heißhunger auf Joghurt verspürte. Absolut hypersupermagasonderspezialgigaurplötzilch kommt der Hund ganz Annegret vor Freude in die Küche gekrochen und schleicht Lässie um seine Beine. Brinkschröders haben nämlich ihren Hund illegal reparieren Lässie ig setzt sich der Hund auf seinen Stammplatz, während Rita an der Haustür noch mit dem Hundereparateurssohn, der den Hund brachte, sprach und bezahlte. Das war vorher so ausgemacht gewesen. Der Hund sah ganz fit aus und es hatte beinahe den Anschein, als würde er das Fehlen des Kühlschrankes nahezu kaum vermissen. Rita kam in die Küche zurück.

Die beiden heißen Brinkschrötters, da die Rita so heißt. Er heißt ja Bartels. Da ist es ja logisch, das sie sich nicht Bartels-Bringschrötters oder Bartlos- Bringschotter oder Sauerbier nennen. Plötzlich klingelt es ganz besonders plötzlich erneut an der Schelle. Spannung. Was jetzt wohl passiert? Der Moment ist für eine Spannungssteigerung eigentlich ideal. Nun, Rita drehte sich um und ging erneut, eben nun ein zweites Mal, also nicht das Erste, das mit dem Hund, nein, ein weites mal zur Tür.
Diesmal wegen dem Kühlschrank. Mist, Jetzt hab ich´s schon verraten, wer an der Tür ist. Ja, der Kühlschrank ist auch von Bekannten repariert worden. Ich denke, vielleicht sollte uns dies eventuell nur für einen klitztekleinen Moment nicht all zu würg beschäftigen. Rita´s Mann war das Ganze zuviel, und so nahm er sich nur die Hälfte und ging wieder zur Werbeunterbrechung. Nun, kurzer Hund war alles wieder beim Alten. Der war heute übrigens wieder Butt. Daher zog es Rita doch noch vor, doch noch mit den beiden Männern in der Küche doch noch ein unverfängliches Geplauder zu plaudern.
Noch.
Doch noch hieraus wird sich doch Rita´s Seitensprung noch ergeben. Doch das aber weiß in diesem Moment noch niemand, und das wird auch niemals jemals niemand erfahren. Rita steckte einem der Männer ein Kärtchen mit der Telefonnummer von ihrer Arbeit sowie ihren Arbeitszeiten und einem Zwinkern zu, welches sie sich einmal in einem unbeobachteten Moment an einem Visitenkartenautomanten machen lassen hat, und dem anderen auch.
Zufällig kommt kurz nach dem die Tür nach dem Gehen der Männer ins Schloß gefallen ist
( ihr ist zur Beruhigung der Leser bis auf das Schloß nicht´s bemerkenswertes passiert )
unheimlich ruckartig, nahezu plötzlich Rita´s Mann, er heißt übrigens Werner, Werner Bartels, auf Rita zugeschlendert und sagte ihr in einem laschen Ton, so das es Rita in den Ohren schmerzte, das er einen Seitensprung gehabt hatte. Rita wußte zuerst nicht, wie ihr geschah.
Später auch nicht und sie fütterte den Hund. Plötzlich vernahm sie, und nicht nur sie, sondern auch der Hund, ferner Werner und vielleicht sogar die Nachbarn, wie ihre Stimme lauthals das Wort „DU?“ krakehlte. Ferner antwortete und rief: „Ja“.
Lassie aß der Hund sein Futter und verhielt sich der Situation gegenüber Lässie.
Rita war ruhig. Sie war ein sehr mitfühlender Mensch. Vielleicht war es das, was eine spontane Reaktion nicht sofort zu lies. Ja, lies! Lies du nur weiter.
Ferner versuchte sich gerade, nee krumm in den Sessel zu bohren, was aber scheiterte und so rollte er sich eher zusammen, den Kopf geschützt, als erwarte er ein Erdbeben von oben.
Das Rita ein sehr mitfühlender Mensch war, ist ja bereits erwähnt worden. Nicht aber, das sie ein durchaus sehr mitfühlender Mensch war. Sie war ganz ausgefüllt von Mitgefühl für sich selbst. Und so kam es wie es kommen mußte. Sie rannte mit der gußeisernen Bratpfanne und dem großen Küchenmesser zu Ferner und frug Ferner, ob er wüßte wo eigentlich der Kellerschlüssel sei. Seit längerem vermisse sie ihn. Sie hat noch ein zweites Fahrrad dort und das Andere, welches sie zur Zeit nutzte, ist leider nun doch nicht mehr ganz so funktionstüchtig und einfach scheiße. Ferner sagte, das der Schlüssel wohl noch bei den Nachbarn sein müßte.

Sie hatten ihn wegen eines zurückliegenden Urlaubes bei den Nachbarn, Barn, so heißen diese, abgegeben. Bringsreiters wollten ihn nicht mit in den Urlaub nehmen.
Gut, man kann das sehen wie man will.
Rita holte aus und mehrmals, mit voller Wucht schlug sie auf die ihr lästig werdende Fliege mit dem Küchenhandtuch, welches sie ebenfalls noch von dem Geschirrabtrocknen in der Hand hielt. Sie traf nicht ein einziges mal. Rita doch nicht. Niemals.

Sie ging mit dem gutem Gefühl, nun zu wissen wo der Kellerschlüßel ist, zu den Nachbarn Barn. Kurzer Plausch im Treppenhaus, sozusagen für Alle, von zwei, drei Stunden und Schwupp, da war der Kellerschlüssel in Rita´s Hand. Fluchs brachte Rita das Handtuch, die Bratpfanne und das große Küchenmesser in die Küche. Die Bratpfanne stellte sie unten rechts, ganz hinten auf den Küchenschrank, das Messer legte sie auf die Spüle und das Handtuch warf sie Lässie am Hund vorbei über die Stuhllehne. Es rutschte aber eher darüber und liegt nun hinter dem Stuhl auf dem Boden.
Dies ist sehr wichtig, und daher sollten sie es sich auf das Genaueste einprägen, da sie sonst nachher nicht mehr wissen, wo nun welcher Gegenstand ist. Es ist auch gut wenn sie es wissen, denn vielleicht sind sie nachher mit dem Aufräumen dran. Das will ich aber jetzt noch nicht festlegen.

Was nun kommt, können sie sich kaum vorstellen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, das alles noch so kommt. Rita nahm Ihre große Einkaufstasche und ging ganz tief hinab in den dunklen kalten Keller. Ob Sie Ihre große Einkaufstasche jeweils wiedersehen werden?
Egal.
Meine ist noch hier.

Dunkel !
Zapp!
Plötzlich geht das Licht an, nachdem Rita es einschaltete.
Hell !
Sie packt so dreißig bis vierzig megauntramoderne Atombomben aus dem warmen Heizungskeller, die wohl noch von Oppa da lagen ein und rannte gestühm die Treppe heraus, oder herauf eben, aber das ist in dieser Situation auch nicht mehr so wichtig, gab dem Hund Lassie Futter und aß alle Bomben auf, bis sie platzte. Das war sehr laut.
Da Ferner in seiner Arbeitstasche am wühlen war, er vermißte etwas, was seine Anstrengungen auf das vermißte Objekt hin ausrichtete und er die Tasche in diesem Moment gerade genau über den Kopf hielt, passierte ihm nichts. Rita las gerade an der Zeitung herum und der Schreck ließ sie die Arme hochreißen, so das die Zeitung genau über Rita´s Kopf war. Dann kann einem bekanntlich ja auch nichts passieren. Der Hund hatte nur Lässie ein paar kleine schwerste Verbrennungen zu ertragen. Da er eh ein armer Hund ist, wollen wir ihn im Moment mal wieder vernachLässigen.
Was? Sie wollen nicht? Ehrlich, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Tja, da bin ich ratlos und weiß nicht was ich jetzt tun soll.
Also, wer rechnet denn auch schon damit, das da jemand dabei ist, der nicht mitspielen will.
Wie wäre es denn, wenn Rita ihn dann eben kurz vor der Explosion sozusagen als Entschädigung noch einmal füttert? Aber dann platzt er womöglich auch. Oder aber fürsorglich mit der Bratpfanne erschlägt? Ja, das ist gut. Dann ist das auch mit den Verbrennungen nicht so schlimm. OK?
Nein?
Also bitte, ich möchte hier auch mal voran kommen. Nun gut, denken Sie sich doch selber was aus. Na, ist das ein Angebot? Soviel Mitbestimmung gibt es auch nicht überall zu lesen. Tja, aber bei mir, da können sie mal sehen.

Rita nahm indess, was für ein Wort, indess, indessen, indisch essen, das große Küchenmesser, sie wissen hoffentlich noch wo das lag, ich hab es leider vergessen, und erstach Ferner mehrmals bevor sie die gußeiserne Bratpfanne (auch vergessen wo die ist) holte und ihn anschließend aus einer Affekthandlung oder in einer Affekhandlung, oder war es eine Konfekthandlung, heraus genau ca. elf mal vorsätzlich ganz spontan erschlug. Das war gut so, dachte sich Rita. Sonst hätte sie es wohl auch kaum getan. Nur aus Affektnascherei, Konfekthascherei, Effektschlamperei oder Konfektfleischerei heraus, das währe Rita´s Stil ganz und gar nicht gewesen.
Roh hingegen eher.
Der Hund, der sich unter dem Kühlschrank Lässie vor quinseln wietschtete, schien Lässie der Situation sehr Annegret
Folge zu leisten. Na, zumindest leistete er was, wenn er schon nicht arbeitet. So, dann ist ja alles wieder in Ordnung. Dann schreib ich auch jetzt nicht weiter. Warum auch? Alles ist gut. Sogar der Hund quätschte und windelte sich schmerzvoll zufrieden unter dem Kühlschrank.

Egal, Rita war zufrieden, denn nun war sie endlich die Angst los, Ferner könnte von ihrem Seitensprung erfahren. Irgendwie clever. Aber Rita´s Beziehungsfahrigkeit ist eben sehr eingeprägt. Als sie wie allabendlich mit dem Hund Lässie die Straßen um den Häuserblock entlangschlendert, begegnet ihr Kommissar Schlacknack.
Der Name allein hätte genügt.
Mir zumindest.
Doch Rita kannte ihn und wußte sogar wo er wohnte. Als sie ungefähr auf einer Höhe waren, waren sie ungefähr am Höhepunkt. Da begrüßte Rita ihn mit den nun folgenden Worten. Also, sie dürfen gespannt sein, gleich folgen die Worte. Fünf .Ja, gleich. Vier. Spannend. Drei-----
zwei,-----eins-----zwei—u.s.w. :
“ Guten Abend Herr Kommissar Schlacknack“.
Er grüßte freundlich zurück und verhaftete sie.

Nein, hat nur gegrüßt. Er konnte ja noch nicht wissen, das Rita ihren Mann tödlich beschädigte. Rita dachte sich, das es besser sei, dem Kommissar wie immer freundlich zu grüßen, damit der nichts merkt, als jetzt hier auf offener Straße zu so später Stunde ein Geständnis zu gestehen. Da kann sie besser morgen ins Polizeipräsidium gehen, denn dann kann sie beim Gestehen sitzen.
Nachher auch.

Lässie guckte der Hund an der Gegend vorbei. Und gleichzeitig ging er. Aber nur so gerade, so krumm ging er gerade. Lag es vielleicht an der nicht ordnungsgemäß fachmännisch ausgeführten Reparatur? Oder doch nicht? Aber was nur wenn nicht doch nicht? Oder nur mal angenommen, nur zum Teil zumindest. Also vielleicht mehr mulitkausal betrachtet. Wir alle wissen, das wir trotz aller Bemühungen diese Frage klären können. Aber es ist ja wieder einmal niemand daran interessiert, geschweige denn dazu bereit. Nee, allein mach ich das jetzt auch nicht. Ist doch verständlich oder ist das dann fies von mir?

(Huch, schon wieder ein Fragezeichen. Als fielen die Fragezeichen nur so vom Himmel oder wachsen nach. Ich weiß zwar auch nicht, woher die genau kommen, aber ich kann mir nicht vorstellen, das Fragezeichen das Einzige ist, was unendlich ist.
Halt, oder vielleicht doch. Gerade fällt mir der gekrümmte Raum ein, [ Der wollte sich wohl was aus dem Kühlschrank holen und sein Hund war in Reparatur...] und das Fragezeichen ist auch gekrümmt. (Ist der gekrümmte Raum vielleicht nur ein Fragezeichen? ) Aber der Hund ist doch auch gekrümmt, und Rita auch, aber sie sind nicht unendlich? Warum also dann die Fragezeichen? Ein Thema, welches mich wohl noch die nächsten Dekaden beschäftigen wird. Ich werde meine Ergebnisse anschließend unverzüglich vergessen.)

Rita traf sonst niemanden mehr. Doch, Annegret. Als Rita wieder zu Hause ankam, da fiel sie hin. Quark, ihr ein, das sie ja noch einen Seitensprung machen könnte. Sie konnte.
Auf ihrem Rückweg begegnete sie Herrn und Frau Nasenvieper. Es war schon spät.
Da war sie wieder.
Die Angst.
Und der Schrecken.
Wenn die Vasenmehls schon wieder dabei sind, dann kann Ferner auch.........
Sie unterbrach den furchtbaren Gedanken, da sie darüber nachdachte, warum. Aber ihr wollte einfach nicht einfallen, warum sie den Gedanken unterbrach. Das passierte ihr öfter und sie wußte nur all zu gut, das sich dieses Nachdenken unendlich lange hinziehen kann.
Vielleicht sogar unendlich. Und endlich, um endlich unentgeltlich der Sache auf den Grund zu gehen, nahm sich Rita das Leben.
Nein,
vor,
die Antwort heraus zu finden, sobald sie die Zeit dazu gefunden hatte. Aber zur Zeit hatte sie keine Zeit sie zu suchen. Wo auch? Vielleicht bei Oppa´s Atombomben? Sie begegnete Annegret und ging zum Kiosk und kaufte noch schnell für hundertzweiundsiebzig Euro Bier. Der Verkäufer reichte ihr das Bier und die hundertzweiundsiebzig Euro mit der einen Hand, da er mit der anderen Hand versuchte, sich ein Handy volle Breitseite ins Ohr zu drücken. Das machte aber Nichts, denn er gab ihr durch einen lächelnden Gesichtsausdruck zu verstehen, das er ihr einen schönen Abend wünschte. Wer wünschte sich das nicht auch?
Rita grübelte noch eine Weile, bis ihr der Groschen in den Gully fiel und ihr der Gedanke kam, das der Kioskverkäufer vielleicht telefonierte. Das würde auch die unpassenden Worte des Verkäufers erklären, was Rita erst unter genauester Analyse der Situation sehr viel später aufgefallen war.
War. Also vorbei. Jetzt geht es weiter, und zwar ganz genau und absolut exakt jetzt in diesem Moment. Also eine zeitverschobene Zeitgleichheit. Das gibt es auch nicht überall. Aber von mir hier und jetzt exklusiv nur für Sie. Also los geht´s.

Im Folgenden geschah Folgendes:

Ferner war wieder dabei. Das war gut. Rita kam zur Tür herein und sagte: „Hallo Ferner, super das du wieder dabei bist. Die Rasenschläfer sind auch wieder dabei.“ Ferner sagte, das er sich auch freue und das der Hund und der Kühlschrank auch wieder da sind und stellte Lässie den Kühlschrank auf den daraufhin sich quindelnden und wietschenden Hund. Rita hatte kurz nach der Begegnung mit Blasenfiebers versucht, Ferner anzurufen, um zu sehen, ob er nun auch wieder dabei ist. Doch es meldete sich nur der Anrufbeantworter. Sie versuchte ihre Nachricht auf das Band zu sprechen, doch sie sprach genau daneben. Rita eben.

Alle gingen ins Bett. Da ich auch ins Bett ging, kann ich nicht sagen, was dann im Folgenden geschah. Vielleicht geht es ja auch so, wenn das einfach mal ausgelassen wird?

Nun, einmal was zu den Nasenmehls. Frau Hasenstil ist 19 Jahre jung, während Herr Hasenglibber 23 Jahre alt ist. Exakt genau so alt wie Rita und Ferner auch einmal waren. Die beiden Rasensilos sind beide Models bei den angesagtesten Modelagenturen. Daher können sie sich auch so ein Haus finanzieren wir uns nicht so, dachten sie sich und leisteten es sich. (Auch die leisten was anstatt zu arbeiten.) Immerhin einen alten Neubau, in Gestalt eines zweistöckigen Hochhauses in Flachbungalowbauweise. Aber Nasenbritta´s sind eher unwichtig. Ehrlich gesagt sogar noch eher. Später, als Ferner und Rita alles fertig hatten schliefen sie solange, bis sie aufstanden.
Erst anschließend wachten sie auf und ab. Hund Lässie füttern, Rita geht arbeiten, Mittag, Ferner geht arbeiten. Warum der Trottel auch so früh aufstand? Keine Ahnung.
Angst war immer noch in der Rita drin. Sie dachte, ihr Mann könnte zu Kommissar Schlacknack gehen um ihm nach seiner Telefonnummer zu fragen um ihn dann anzurufen und ihm dann zu verraten, das Rita ihn tödlich beschädigt gehabt hatte. Und das so oft. Diese Ungewißheit machte sich in folgendem Plan lang und breit.
Rita wollte heute Abend Ferner fragen, ob er sie verraten hatte. Wenn, oder Werner auch nicht, nicht, wenn nicht, wollte sie in so einem Fall Ferner mit der gußeisernen Bratpfanne und dem großen Küchenmesser umbringen, oder ihn fragen, ob er noch sauer sei und ob er sie wirklich nicht verraten würde. Als Rita nach Haus kommt, sieht sie den Kühlschrank, den Lässie quatschenden und witzelden Hund und das Ferner sich mit dem großen Küchenmesser erschlagen hat.
Es muß sehr lange gedauert haben.
Und so sah es auch entsprechend langweilig aus. Rita dachte sich, das Ferner wohl heute nicht zu seiner Arbeit gegangen ist und rief sofort seinen Chef an, um ihn zu entschuldigen. Das klappte sofort ohne größere Schwierigkeiten, da sie sofort durch kam und nicht, wie sonst üblich, die Leitung besetzt war. Den Chef schien das mit der besetzten Leitung nicht sonderlich zu interessieren. Er rief ja auch selten bei sich selber an. Wozu auch?

Der Hund bekam Futter und Rita sprang unter die Dusche und dann zur Seite. Anschließend ging sie mit dem Hund heraus. Da begegnete sie wieder Kommissar Schlacknack.
Angst und Schrecken
blieben dieses Mal aus, da Rita im Moment absolut keine Lust darauf hatte. Doch noch bevor dann kurz danach der Kommissar und Rita sich auf dem Höhepunkt sich gegenseitig grüßten, sah sie Herrn und Frau Dr. Bärbel und Günther Sowieso.
Der Name fällt mir leider erst gleich ein.
Auch sie grüßten sich, allerdings weit kurz vor dem Höhepunkt. Rita sagte:“ Guten Abend Dr. Knochen.“ Das war der Name von Herrn und Frau Dr. Bärbel und Günther Knochen. Ihr Gruß wurde freundlich erwidert und es war alles widerlich in Ordnung. Was soll ich da noch schreiben? Etwa, das die Knochen´s völlig unwichtig sind? Das glauben sie mir dann doch sowieso nicht. Wieso nicht? Genau, wieso eigentlich nicht?
Irgendwo schien der Mond zu scheinen und irgendwann auch die Sonne und irgend worein auch, doch es war eben doch nicht alles aber auch wirklich alles in Ordnung.

Denn,
das Handtuch!
Und wissen sie, wo es sich befindet?
Erwischt!
Nicht aufgepaßt! Da haben wir den Salat. Aber ,kein Panik, ich weiß es noch, es lag noch immer hinter dem Stuhl auf dem Küchenfußboden. Und das kann man doch unmöglich als „Ordnung“ bezeichnen. Oder?
Auch Rita dachte so. Sie ging schnellstens nach Hause, stellte die Türklingel ab und legte den Telefonhörer neben die Gabel und das große Küchenmesser legte sie auch neben die Gabel, damit sie nun ungestört das Handtuch aufräumen kann. Damit begann sie dann auch sofort. Sie bückte sich langsam wegen des schmerzenden Rückens, hob das Handtuch auf und warf es Lässie an dem Hund vorbei über die Stuhllehne. Dort angekommen bremste es seine Geschwindigkeit um dann von der Stuhllehne zu Boden zu rutschen. Das regte Rita nicht sonderlich auf, da sie sich kannte. So probierte sie es immer wieder und nahm sich dann vor, morgen nicht nach der Arbeit zur Seite zu springen, sondern weiter das Handtuch aufzuräumen. So geschah es dann auch. Und zwar die folgenden zwei Wochen. An den Wochenenden hatte sie mehr Zeit und konnte sich so mit mehr Intensität ihren Aufräumarbeiten widmen. Darüber vergaß sie manchmal einige Tage lang, den Hund zu füttern, der es Lässie hinnahm. Was sollte er auch dagegen unternehmen? Da kann ich auch nichts dafür. Sie selbstverständlich auch nicht. Das habe ich auch damit nicht im Entferntesten ausdrücken wollen. Sie auch nicht, ist schon klar.

Rita und ihr Mann Ferner fuhren in den Urlaub. Ferner war wieder dabei. Sie nahmen den Hund und den Kellerschlüßel mit und fuhren los. ( Das mit dem Kellerschlüßel aber nur, damit nicht wieder jemand was zu nörgeln hat und mir oder den Schnöder-Brinkbartels mal eben Lässie das Kellerschlüßelamt auf den Hund hetzt.
Ringschlöter-Bartmoos fuhren gerne in den Urlaub. Am liebsten in einsame Pauschaltourismusgebiete. So besuchten sie gern mal Ballermann oder fuhren sonst irgendwohin, wo niemals vor ihnen jemand nie war. So waren sie die letzten Jahre in New York, Shanghai, Hongkong oder zu Hause oder auch zum „Vatikan“, dachte sich Ferner oft, wenn er Rita beobachtete, wie sie mit den Menschen dort deutsch sprach und diese dann während des Gespräches begannen, Rita zu verstehen. Rita lehrte ihnen nicht nur sehr schnell die Sprache, sondern verstand wohl anscheinend die verschiedensten Sprachen. Ferner glaubte es zumindest und bewunderte sie, da er in diesen Momenten auch meistens nichts anderes hätte tun können. Er wollte es keineswegs, doch was sollte er machen?
Dieses mal fuhren sie weg. Es war zwar eine angenehm beschwerliche und anstrengend bequeme Reise, aber sie kamen dennoch völlig erschöpft und ausgeruht an. Es war niemand zu sehen. Der Hund blickte Lässie durch die Gegend hindurch und sucht den Kühlschrank. Schringrätters-Hartgelds hatten aber an alles gedacht, nur an eines nicht. Das hatten sie vergessen.
Unabhängig davon hatte Ferner noch kurz vor Verlassen des Hauses schnell und ohne das Jemand etwas hätte mitbekommen können, den Kühlschrank unter dem Kellerschlüssel in seiner Reisetasche verstaut. Er dachte sich, das Rita nicht an die Hundeleine gedacht hatte und so wollte er doch besser sein und dann im entscheidenden Moment den Kühlschrank auspacken. Das tat seinem Ego so unheimlich gut. Letztendlich auch seinem Egon. Ergo suchte er ihn, den Kühlschrank, in seiner vollgepropften Reisetasche, konnte ihn aber nicht sofort finden. Macht ja nichts, denn der entscheidende Moment war ja noch nicht gekommen. Hauptsache war für Dartels-Schrimpswächter, das sie endlich weg waren. Es war sehr beeindruckend. Es war alles weg. Logisch, Schrimpskötter-Turtels sind ja nicht ohne Grund weggefahren. Allerdings auch nicht mit. Aber mit Hund. So standen sie auf keinem Grund. Aber hier war es schon wesentlich Wärmer fand den Kühlschrank nicht, da eben alles weg war.
Dann gingen sie weg, ohne Grund und sprangen zur Seite.
Wärmer war ohne Grund froh und genoß seinen Urlaub von der Arbeit. Er arbeitet übrigens in der Fernwärmerbrosche.

Am nächsten Morgen fand Wärmer doch noch den Kühlschrank, es war ein großer, legendärer, dicker, schwerer, alter, sehr schwerer „Zosch Ultacool 1004hundertneunzigbillardensiebenhundertzweiundzwanzigtrilliardenneuhundert
drei und ach zig milliardenviehundertzwölfundzwölfzigmillionensechshundert74tausendzweikomma
elfeinsvier2694 GT 1,34 A. Äh, worum ging´s?
Kühlschrank. Er stellte ihn natürlich Lässie auf den Hund. Das lag daran, das der passende Moment gestern Abend doch noch passiert ist. Wärmer wußte aber nicht genau wann, da er wie Rita eben weg war.
Rita war früher mal 20 Jahre und Wärmer 24 Jahre dabei.
Sein ist alles dachten sich die Beiden gerade, als sie missionarisch dabei waren. Nacher auch krumm. Ob Rita nun mit ihrem Mann zusammen war oder ob die wieder Seitensprünge hatten? Ich weiß es nicht. Ich war nicht dabei. Es ist mir ehrlich gesagt auch egal. Sehen sie mal, die vergnügen sich, fahren weg und ich hab nichts davon. Dann soll ich mich auch noch für deren Tun und Machen interessieren und womöglich noch für Ihre Probleme. Die könne sie Jemand anderem erzählen. Ja, sie auch. Ich habe mit meinen Problemen schon Probleme. Und weiter geht´s. Dabei sein ist Alles. Bleiben sie dabei!
Dabei ist das auch nur eine Illusion, aber das ist dabei nicht so wichtig. Das Problem war, der frisch reparierte Kühlschrank und der Hund leckten Lässie. Wen? Also hören sie mal.

Nun, das verärgerte Wärmer so sehr, das er noch direkt heute, gleich beide, den Kühlschrank und den Hund, ganz und gar nicht Lässie sofort nach dem Urlaub zu den jeweiligen Reparateuren, einschließlich ihren Söhnen, zurückbringen wollte, wenn er es nicht sonst irgendwie wieder in Ordnung bringen könnte, da er sehr viel Respekt und Panik vor diesen Leuten hatte. So war es auch Rita, die die Kreaparaturaufträge am Anfang in Auftrag gab. Damit wären wir wieder am Anfang.
Kleine Greise, große Greise.
Plötzlich klopften drei Rapper an Spargel-Schrimpspächters Autoscheibe, während Wärmer noch mit dem Geschirrabtrocknen beschäftigt war. Da es sich bei dem Auto um ein Mehrtyrer handelt und die Türen nicht verschlossen waren, stiegen sie gleich ein und frugen, ob sie mitfahren dürften. „Gern“ sagte Rita, aber es war leider nun kein bißchen Platz mehr in dem Wagen und so mußten die drei wieder aussteigen.
Als der Abend hereingefallen kam, begrüßten Rita und Wärmer ihn mit einem dreifachen „Guten Abend“. Als Wärmer nun vor dem Fernseher saß, und wie immer seine zwei, drei Bierchen aß, sagte er zu Rita: „Rita“.
Das traf sich ausgesprochen gut, denn Rita hatte gerade ihren Namen vergessen.
Später sagte Wärmer:“ Bringst du mir bitte verdammt noch mal n´bischen plözlich noch ein Kistchen Bier? Nun los und spute dich, hau rein!“ Rita nahm dies nur im hinteren Zwischenunterbewußtsein wahr, so als sei es gar nicht war.
Ja, war. Vorbei.
Rita brachte ihm sein Kistchen und hätte ihm am liebsten ganz derb und liebevoll in die Laberschale gehauen, so sehr liebte sie ihn. Manchmal auch mehr. Vor uneiniger Zeit hatte Wärmer mit dem Trinken aufgehört, da Rita sich den Rücken verrenkt hatte und nichts schweres mehr heben konnte, weil...... , und Ferner vertrocknete. Nicht völlig, da er mit dem Mineralwassertreten und trinken begann. Er wählte die mineraligsten Mineralwasser überhaupt und überüberhaupt. Soviel Demokrat war er. So trank er neben Marmorwasser aus 100% Naturmarmor auch „GRNT“, mit dem Werbeslogan „Granit hält fit, GRNT ist GSNT“. Doch schon bald tauschte er das Wasser gegen das Bier ein, bekam sogar noch etwas heraus, b.z.w. rein.
Bei Blasengels war alles in bester Buttercremgrünorangefarbe mit schwer schwarz dabei gestrichen worden. Das konnten sie sich gönnen , da die Zusatzzusatzersatzzusatzabundzusatzabundzusitzversicherungs-abschlagssteuer
renditenvergällungundgütungsknete ausgezahlt wurde. Aber die wollten sie ohnehin verkaufen und das Geld dann vielleicht für ein Dollargnelfes Cabrio-TV oder aber in Bungeepiercing verplempern.

Rita ging wieder Lässie den Häuserblock entlang, um den Hund auszuleeren und nahm dieses mal sehr viel Angst und Schrecken mit, denn da hatte sie tierisch Lust drauf. Und prompt begegnet sie Kommissar Schlacknack.

Annegret beschäftigte sich Wärmer mit ihr, den sie war eben zu Wärmer rübergesprungen. Klarer Fall: Seitensprung! Und irgendwann, da gab es dann einen Moment, da waren Alle glücklich, auch Hosenspiel´s und Barn´s waren dabei.

Und dabei ist jetzt Schluß.

 

      lost



Seitensprung

   28.08.2008, 16:01 / 1 x geändert



nun ja, das ist

- eine Kurzgeschichte, ja, doch, irgendwie schon - allerdings ist sie lang, d.h. sie ist
- langweilig
- gedanklich unstrukturiert und nichtssagend ("banales Gewäsch“)
- sprachlich/formal äußerst unbefriedigend
- kontaminiert mit Tippfehlern, Zeichenfehlern und anderen Schludrigkeiten

die Pluspunkte suche ich noch, muss allerdings gestehen, dass meine Hoffnung, in diesem Text positiv fündig zu werden, sehr gegen Null geht.

regards ...

 

      Maurice Burns²



Seitensprung

   28.08.2008, 18:59



Wahnsinn 4 Stories, eine längere und du hast das ALLES innerhalb von 3-5 Min. gelesen und bewertet. Respek. Kannst also nur so ein Authist, einer mit Partieller Hochbegabung sein, oder n Unglicklicher Mensch.
Sei´s drum und viel Freude
M.B.

 

      Petronius



Seitensprung

   28.08.2008, 19:40



Ich habe jetzt nur den ersten Absatz gelesen und hatte dann nicht mehr viel Lust weiterzulesen.

Z.B. hier:

Herr Bartels kommt gegen Mitternacht leise von einem Seitensprung nach Hause gesprungen. Seine Frau indessen ging gerade zum Kühlschrank

Herr B. kommt nach Hause, indessen ging die Frau zum Kühlschrank.
Da passt etwas nicht. Merkst du das?

Und dann den 2. Teil des 2. Satzes:
, denn sie wollte den Hund ausführen gehen müssen.

Gelinde ausgedrückt: ein radikales Deutsch!

 

      Maurice Burns²



Seitensprung

   28.08.2008, 20:03



Danke, aber locker bleiben. Das soll so. Keine digitale, klare richtige herrangehensweise, denn letzendlich, geht das doch eh schief. Egal, das ist mal sowas wie Freiflug, die einen finden es gut, die anderen müssen brechen. Egal. Mensch bleiben, wa?
VIel Erfolg undFreude wünscht.
M.B.

 

      lost



Seitensprung

   28.08.2008, 20:30 / 1 x geändert



Zitat:
Respek. Kannst also nur so ein Authist, einer mit Partieller Hochbegabung sein, oder n Unglicklicher Mensch.


Lieber, verehrter Herr Burns,

Chapeau, Chapeau! Profundeste Menschenkenntnis darf ich Ihnen hiermit attestieren, denn: Auf Anhieb durchschauten Sie mich - ganz so wie ich Ihre Texte auf Anhieb durchschaute! Einzig eine kleine, dennoch nicht völlig bedeutungslose Unkorrektheit in Ihrer trefflichen Beschreibung meiner Persönlichkeit muss ich monieren, nämlich dies: Streichen Sie das partiell vor Hochbegabung. Btw., nur so am Rande vermerkt, partiell wird an dieser Stelle klein geschrieben, es ist ein Adjektiv ("Eigenschaftswort"), dem Substantiv ("Dingwort") Hochbegabung beigestellt, und wie Sie sicherlich wissen: Adjektive klein, immer klein schreiben (dasselbe gilt für das Wort unglücklich in Ihrer geschätzten, oben von mir partiell zitierten Antwort auf meinen Kommentar). Substantive hingegen groß. Hübsch groß.

Nun, ich möchte Sie keinesfalls langweilen - da Sie jedoch so freundlich waren, mich mit Ihren psychologischen Erkenntnissen zu erfreuen, möchte ich Ihnen im Gegenzug etwas zurückgeben, ebenfalls ein wenig psychologisierend, eine Erfahrung, die ich immer wieder mache. Wissen Sie, es ist so:

Je schlechter der Text, desto kritikunfähiger der Autor.

Ich möchte meine Freude darüber, wie exakt Sie durch Ihre Reaktion auf meinen die verschiedenen Schwächen Ihres Textes (... zu lang, langweilig, redundant, banal, unoriginell, wirr [nicht absurd; leider; nur wirr], sprachlich unausgereift, fehlerhaft ...) ansprechenden Beitrag diese von mir erstellte harmlose kleine Faustregel erneut bestätigten, nicht verhehlen. Dennoch ist es natürlich höchst bedauerlich, dass Sie nicht in der Lage sind, Ihr Elaborat zu verteidigen und sich aufgrund hochgradiger argumentativer Insuffizienz gezwungen sahen, Spekulationen über die Person des Kritikers anstellen zu müssen, anstatt unter direkter Bezugnahme auf Ihren Text die von mir angeführten Punkte (... zu lang, langweilig, redundant, banal, unoriginell, wirr [nicht absurd; leider; nur wirr], sprachlich unausgereift, fehlerhaft ...) womöglich zu widerlegen und zu entkräften.

Seien Sie darob immerhin meines tief zwischenmenschlich empfundenen Mitgefühles versichert!

In Wertschätzung verbunden,
lost.

PS1
... weitere Vorwölbungen oben erwähnter argumentativer Insuffienz wären z.B. "Danke, aber locker bleiben" oder - und dies wird besonders gern verwendet! - "Das soll so"; auch recht beliebt sind Floskeln wie "... die einen finden es gut, die anderen müssen brechen. Egal. Mensch bleiben, wa?", um das eigene nicht gekonnte Wollen gnädig zu bemänteln ... nun, viel Erfolg und Freude wünsche ich, nicht wahr, und immer schön Mensch bleiben, cher Maurice ...

PS2
Autist. A-u-t-i-s-t. Ohne "h".

 

      Maurice Burns²



Seitensprung

   28.08.2008, 20:32



Jau! Alles Ok.Friede und Mensch bleiben!

 

      lost



Seitensprung

   28.08.2008, 20:42 / 1 x geändert



Ja. Da hätten wir doch einen kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden. Das ist schön.
Ich darf abschließend unserer wunderbaren Friedensvereinbarung noch einen winzigen Zusatz ... ähhh ... hinzu fügen: Keine weiteren Texte posten, das wäre ganz ganz unmenschlich von Ihnen - es sei denn, Sie ändern von Grund auf Ihren Stil und schreiben unterhaltsam und gut.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit und verabschiede mich für heute. Allerhand Pflichten warten, Sie verstehen, Herr Burns:
Der Mensch bekam nicht die Zeit geschenkt, um sie sinnlos zu vergeuden ...

 

      Maurice Burns²



Seitensprung

   28.08.2008, 21:08



Tschau und Schluss

 

      Jolante



Seitensprung

   29.08.2008, 12:28 / 1 x geändert



Hallo, M.B.,

ich habe mich wacker durch deinen Text gekämpft, bis ich auf die Aussage "Ach, Quatsch" gestoßen bin. Da dachte ich, ja, genau das ist es: Quatsch mit Soße ! Auch das Weiterlesen hat mir keine andere Erkenntnis gebracht. Schade, eigentlich. Vielleicht wird die Geschichte besser, wenn du sie -weniger gewollt humorig- noch einmal überarbeitest.

Es grüßt
Jolante

 

      Petronius



Seitensprung

   29.08.2008, 17:40



locker bleiben
So, ich habe mich gerade im Sportstudio aufgelockert und gedehnt.

Sorry, wenn ich gleich so kleinkariert daherkam, solche Sachen wie Grammatik usw. Aber ich bin nun einmal ein sehr konservativer Mensch, was Sprache betrifft. Ja, man kann mich sogar verknöchert nennen, habe ich doch an anderem Ort Hühnerknochen zur Diskussion gestellt, was auch prompt zu einer gewissen Langeweile führte. Worum es nun im einzelnen in deinem Text geht, konnte ich beim ersten Drüberlesen (und da nur 1 Absatz) nicht erkennen.

Doch das gibt mir natürlich Gelegenheit, mehr über deinen Text zu erfahren - ich hoffe, dass du trotz aller Kritik hier noch antwortest.

Du schreibst:
Das soll so.

Ich schlage hier die Konjektur "sein" vor: Das soll so sein. Die ist wichtig, um die folgende erste Frage richtig herzuleiten.

Denn ein Sein-Sollen ist üblicherweise mit einer Norm verbunden, Normen aber sind Unterarten von Regeln, und damit käme ich zu meiner ersten Frage:

1. Unterliegt dein Text irgendwelchen Regeln oder wird er gewissermaßen frei / assoziativ / nach Gutdünken / (...andere Mittel...) erstellt? Z.B. die Sache mit den verschiedenen Zeiten im 1.+2. Satz: kommt hier irgendeine Methode in Betracht, nach der diese Zeitteilung passiert oder was sonst hat das motiviert? Ähnliches die modifzierte grammatische Struktur in 2. Halbsatz, was ich als "radikal" empfand und immer noch empfinde: Unterliegt das einer gewissen neuen Grammatik, die du erfunden hast?

2. Gleichgültig, ob mit oder ohne Methode: Was motiviert dich, solche Text-Experimente zu machen?

Nein, das ist nicht ironisch gemeint, sondern durchaus ernst: Mich interessiert, was dich bewegt, solche Texte zu schreiben und genauer: gerade DIESEN vorliegenden Text.

Ich glaube, im Dadaismus gibt es auch solche Sprachexperimente (ich kenne sie im einzelnen allerdings nicht), da würde mich interessieren, inwieweit du da gewisse Vorbilder hast?

 

      Maurice Burns²



Seitensprung

   31.08.2008, 08:12



Hallo, das ist so, vor c.a. 15 Jahren hatte ich einen PC zur Verfügung und konnte erstmals anderes schreieben, als mit der Schreibmaschine. Zu deinen Fragen, der Text ist quasi ein "Freiflug", anachistisch, unterliegt nur minimalen Regeln, durchbricht Grenzen und macht einfach mal eine Menge anders. Das hat mir Spass gemacht, so frei abgedreht zuschreiben. Wie bereits erwähnt, manche fanden es gut, andere überhaupt nicht, da sie wohl die tiefsinnige Botschaft vergeblich suchten. Vorbilder hatte ich nicht, allerdings habe ich zu der Zeit Enst Jandel gern gelesen. Was mich überrascht ist, das sich niemand mit dem Text "22Tage" auseinander setzt, das ist so erlebt worden und da ist eine wichtige Botschaft enhalten, eben sich nicht kaputt zu rauchen. Oder mit dem "Text B-Deutung". Das finde ich interessant.
MfG
Maurice Burns

 

      Fragezeichen



Seitensprung

   19.11.2008, 00:14



Ich stoße mich ja nicht so sehr an der Grammatik, den Text finde ich aber trotzdem langweilig.

Bei manchen Sätzen blick ich auch nicht durch.

Der Hund, der sich unter dem Kühlschrank Lässie vor quinseln wietschtete, schien Lässie der Situation sehr Annegret

??




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