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Ingar
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Übung
Wenn ein Mensch gegangen ist: Pause. Bevor der nächste das Zimmer betritt: Fenster öffnen. Den Raum klären, mich klären. Leer werden von allem, was in das nächste Gespräch hineinwirken könnte. Atmen. Notizen machen, nachstrukturieren. Wichtiges festhalten. Dann: loslassen und in diesen-Augenblick-jetzt gehen. In mich gehen. Jetzt. Still. Unspektakulär. Nichts voraussehen wollen, aber mich bereit machen für den, der hereinkommen wird. Offen, ohne die eigene Grenze zu leugnen. In Balance kommen. Leicht. Zuversichtlich.
Das hier schreiben - einen Innenzustand zeigen in eine anonyme Öffentlichkeit hinein: neu, ungewohnt. Futter für Voyeure? Ich: ein Exhibitionist: insideout? Vielleicht. Mag sein. Spielt keine Rolle.
Sobald ich zu mir gekommen bin, kann ich das Du wahrnehmen. Gleich werde ich aufstehen, zur Tür gehen und sie öffnen. Komme wer wolle. Ich habe mich aufgerichtet.

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augustine
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Wenn dies die Nachricht eines Arztes ist - ich würde mir wünschen, es gäbe mehr von Deiner Art, die sich klären, um für den folgenden 'Patienten' klar zu sein.
Wenn Du Psychotherapeut bist - hielt ich diese Selbstklärung bisher für unabdingbar.
Dies zu veröffentlichen nicht für exhibitionistisch.
Grüße von augustine

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Ingar²
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Unabdingbar für Ärzte, Psychotherapeuten - vielleicht für jeden Menschen? In der Regel bleibt es eine Utopie! Schwierige Sache.
Grüße, Ingar.

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