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Karhu
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07.03.2008, 19:00 / 1 x geändert
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Gretchen
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Heiala, Karhu,
ohne Dir gezz den Spaß am "Dichten" nehmen zu wollen, nur so als ehrliche Meinungsäußerung, wie es auf mich wirkt:
Ein "Hoffnungslicht" kündigt der Titel an - und dann kommt sonn’nen grade mal mühsam sich paarreimender Text mit knöchelverstauchtem Metrum und gebraucht gekauften Herz-Schmerz-Liebes-Metaphern*, die wie älter, aber nicht reifer gewordene Teenager mit zu viel Alcopop(s) im Blut (oder im Hirn?) durch drei akut einsamkeitsbedrohte Strophen torkeln.
Knapper formuliert: ich halte dat Dingen für nicht soooo gelungen. Vielleicht erst mal noch bisschen unter Ausschluss der Öffentlichkeit üben?
Grüzze von Gretchen.
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Überleg Dir z.B. mal: Ist das nicht irgendwie komisch, dass ein Licht, das einerseits weit in der Ferne hoch über den Himmelssternen steht, dann plötzlich dem lyrischen Ich die Last vom Rücken nimmt (wie soll ein Licht das denn machen?) und auch noch mit ihm schwimmt? Geht doch gar nicht. Iss ja metaphorisch total verrutscht. Oder?

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Elise
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Guten Abend und -
eine kleine Anmerkung nur.
Einerseits kann ich Gretchen’s Kritik nachvollziehen und meine zu verstehen, worauf sie hinaus will. Da ist eine gewisse handwerkliche Unbeholfenheit, da ist eine allzu oft schon - und oft sicherlich auch besser - umgesetzte Thematik. Das könnte Leser ermüden.
Andererseits sehe ich aber auch eine Sorgsamkeit, ein Bemühen, etwas doch Abgerundetes zu schaffen, und das dürfte auch anerkannt werden. Die erste Strophe deutet eine Entwicklungsmöglichkeit für das lyr. Ich an, welche in der zweiten Strophe näher beschrieben wird bzw. sich ereignet. In der dritten Strophe bestätigt sich gleichsam der Entwurf der ersten, darüber hinaus wird ein positiver Zukunftsweg aufgezeigt, den sich das lyr. Ich zu eigen macht.
Das ist doch immerhin eine klar erkennbare Struktur.
Elise.

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