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Gretchen
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09.02.2008, 14:12 / 1 x geändert
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Hei,
"wir brauchen Musik", happ ich mir gedacht.
In diesen Faden bitte, was ihr gerade eben
jetzt oder auch immer wieder gerne hört.
Wenn möglich, mit link - oder auch ohne.
Ich fang gleich an:
Reich mir mal den Rettich rüber ...
Viel Spaß.
Musikalisch kariert grüßt Gretchen.

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Gretchen²
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Hei rollerball,
guten Morgen. Freu mich, dass Grebe Anklang bei Dir findet.
Hab meine Lebensgeister mit Satin Butterfly angestachelt.
Gleich weck(er) ich mich mit Willy Astor weiter ...
Schicken Montag wünscht
Gretchen

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Schreibtisch
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hier mal reinhören...?
http://www.youtube.com/watch?v=5hMeWY61z4I
hab die grad wieder entdeckt, leider gibt es die Frauencombo schon lange nicht mehr...
mein Lieblingsstück war und ist grad wieder: Liebe wird oft überbewertet ...und die Pärchenlüge...

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zuppanova
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14.02.2008, 15:51 / 1 x geändert
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an so einem sonnigen
kaltklaren tag wie heute tät
ich mir am liebsten etwas von Baobab
anhören, und zwar SO RICHTIG LAUT
und tanzen dazu.
geht aber nicht. das LAUT nicht
und das tanzen schon gar nicht.

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Gretchen²
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Einen schönen guten Morgen.
Hier ist Radio Gretchen.
Zum Wachwerden:
All I Want Is You
von Barry Louis Polisar.

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Vladimir
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Im Moment wieder etwas The Raveonettes, morgens.
Sonst: Sterne, Tocotronic (Free Hospital!), Ataxia, Kante (das Debut).
Am Klavier: Bachs Englische Suiten oder Wohltemperiertes Klavier.
Und auf dem Fahrrad, nachmittags: Beethovens Violinkonzert.

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zuppanova
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19.02.2008, 16:44 / 1 x geändert
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denk ich an Pigor, fallen mir die Kevins ein ...

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Gretchen²
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hei, jottel,
danke für die gute-nacht-musik gestern abend.
hab nen entscheidungsproblem, ob ich jetzt einer
j.d.-blow-performance-gedankenkette folgen soll,
so,
oder einer romantisierenden retro-wallung nachgebe:
so.
ja, das sind die philosophischen fragen, die das leben uns stellt ...
wie auch immer: gute nacht wünscht
greta karo.

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lost
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auch ich bin ein Freund der Musik, habe jedoch eine tiefe Abneigung gegen allen technisch reproduzierten Sang und Klang. das live-Erlebnis geht mir über alles. so kommt es, dass ich seit vielen Jahren schon meine Musik mir selbst erzeuge: ich spiele Gitarre. und singe. ja.
zwar werde ich die Kunst eines Jimmy Rosenberg (man sieht ihn hier als Kind, irgendwo am Straßenrand, mit Verwandten - so ist es üblich) nie erreichen*, es fehlt mir hierzu ein Stück genetisches wie auch soziales Erbe (mein Clan gibt andere Begabungen weiter), doch verfüge ich durchaus über eine gewisse authentische Ausstrahlung beim Musizieren, ähnlich etwa ihm hier. und was will man denn mehr, nicht wahr? Authentizität, Spontaneität, Lebensfreude, carpe diem: that’s it.
übrigens, besonders erfreulich: seit ich über eine bequeme Rikscha mit Chauffeur gebiete, komme ich auch beim Fahrradfahren in den Genuss meines Gitarrenspiels und bin nicht gezwungen, auf digitalisierten Bach oder ähnliches zurückzugreifen.
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* viele Männer des Clans sind in dieser Weise begabt. auch er, der Mittlere.

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Marcel Frank
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"übrigens, besonders erfreulich: seit ich über eine bequeme Rikscha mit Chauffeur gebiete, komme ich auch beim Fahrradfahren in den Genuss meines Gitarrenspiels und bin nicht gezwungen, auf digitalisierten Bach oder ähnliches zurückzugreifen."
das war jetzt musik in meinen ohren ...

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Gretchen²
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22.02.2008, 00:52 / 1 x geändert
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guten abend, hier ist radio gretchen auf der lit-on-schmusewelle mit letzten grüßen in die nacht.
wir grüßen wohlgesonne ganz herzlich von seinen enkeln mit old school music vom feinsten:
Walk & Don’t Look Back
außerdem geht ein anonymer gruß an Simba, den könig der löwen:
Tire Swing
und schließlich ein persönlicher gruß von gretchen an lost, ohne musik:
lost, dein yarn ist unmöglich, aber die videos, die du verlinkt hast, sind grandios.
gute nacht.
versäumen sie nicht unsere frühsportsendung.
in wenigen stunden:
Schwerkraft und Feder mit Schreibtisch.

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jottel
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22.02.2008, 03:18 / 1 x geändert
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ich höre grade, sehr nach mitternacht, coleman hawkins' album 'desafinado'.gut zum einschlafen oder andere uhrzeiten denken.

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Schreibtisch
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22.02.2008, 08:35 / 1 x geändert
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Sie hören die Morgenandacht von radio Schreibtisch:
"...in diesem Jahr nutze ich die Fastenzeit,
um auf Enttäuschungen zu verzichten.
Ich verzichte auf das luxuriöse wärmend-einlullende Gefühl
von nicht erfüllten Hoffnungen und Erwartungen...
ich nutze die Fastenzeit, um verschwenderisch umzugehen
mit meiner Fähigkeit, mich loszusagen von Brauchen&Gebraucht-werden.
Inwieweit das eine Vorbereitung auf Ostern ist, nicht wahr wir erinnern uns...,
das hören Sie hier demnäxt. Und hier das pasende Stück:
http://www.youtube.com/watch?v=E9iwT3HG-T8 "
(Und auf der Schwelle zum Wochenende als kleine Entscheidungshilfe
dieses hier: http://www.youtube.com/watch?v=tJFOp-D8fQ0)

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zuppanova
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serv.s - serv.s - radio südstern ist online.
verfolgen sie heute life in unserer beliebten volkshygienesendung
Gesundheit mit zuppa eine spannende podiumsdiskussion zum thema
>> Der Rauch im öffentlichen Raum <<

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jottel
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damals gesehen im musikunterricht auf einem kleinen fernseher aus der ferne der vierten reihe: das verfilmte musical 'hair', durchaus unterhaltsam, doch waren wir bestimmt im schnitt zwei jahre zu un68erlich, sodass es nur durchaus unterhaltsam sein konnte. jetzt höre ich die ursprüngliche londoner besetzung, es läuft 'i got life' und ich weiß, was gemeint ist. das haar hatte ich aber damals.

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zuppanova
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22.02.2008, 23:57 / 1 x geändert
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jottel, wie bist du denn auf HAIR gekommen? meinst du diesen song?
was mich grad amüsiert (und drum schreib ich schnell noch hier) ist dieser zufall: das SZ-magazin (heute - freitag - rausgekommen) hat "die 68-er" als themenschwerpunkt. (hab grad Uschi Glas und Uschi Obermaier gegeneinander gehalten ... jamei, eine Uschi ist halt doch nicht wie die andere.)

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augustine
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Besonders nicht, weil alle Welt am Ehescheidungsproblem der braven Uschi G. teilnehmen musste/durfte, während Uschi O.dergleichen Probleme ja nicht gemacht hat ...
schlaft's gut, auch ohne Musik. augustine

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Gretchen²
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guten Abend. hier Radio Gretchen.
letzte Grüße in die Nacht gehen heute an:
Macbeth, König Lear und Richard III, außerdem
an alle See- und Salonlöwen und
alle arbeitslosen Rikschapiloten
zum Loslassen:
CITY
... nicht versäumen: Sportandacht und Volkshygienesendung.

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lost
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24.02.2008, 02:42 / 1 x geändert
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lostRadioLateNightComedy
für alle Schwerbeschäftigten
ohne Niveau und doppelten Boden:
Frank Zappa & Giuseppe Paparatzi
ist der Mensch ein Exkrement Gottes?
oder ein Experiment ... ?

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Gretchen²
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25.02.2008, 00:14 / 1 x geändert
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radio gretchen, guten abend. es ist nulluhrundmehr.
wer noch nicht schläft, sollte bald undsoweiter.
schnell noch den letzten gruß.
heute an Olivia und Popeye
von ihren lieben kindern.
oh ja.

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zuppanova
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serv.s - serv.s - radio südstern online.
Hören Sie nun einen neuen Beitrag aus unserer Mittagsmagazinreihe Experten sprechen dich an.
Gedanken zum Zeitgeschehen - damit auch Sie Sich Ihre Meinung bilden können.
Das Thema heute:
" ... die vita contemplativa wird no obstante überrollt werden
von der dynamischen philosophie des chinesischen wandelalbeitels ... "

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Gretchen²
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guten Abend. hier Radio Gretchen.
letzte Grüße in die Nacht gehen heute an
Roberto Benigni, Jerry Yang, Miroslav Klose
und alle Hobos, die nicht schlafen können.
In the Big Rock Candy Mountains
You never change your socks
And the little streams of alcohol
Come trickling down the rocks
The brakemen have to tip their hats
And the railway bulls are blind
There's a lake of stew
And of whiskey too
You can paddle all around it
In a big canoe
In the Big Rock Candy Mountains …
-> also -> Schlaraffenlandvision im wirtschaftsdeprimierten
Amerika der 20-er Jahre, Cockayne, woll …

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zuppanova
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! WANTED !
is there anybody somewhere outside there? anybody who seems to be familiar enough a connoisseur or connoisseuse of the english language so that we should ask him or her if kindly she-he could give some regular lessons for all the listeners of this broadcaststream just to give them a close insight into the delicacies and subtleties of this fucking fine foreign lingo, eh-hmm?

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augustine
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Ich bin der Welt abhanden gekommen ...
Haben wir einen Tag der Tränen? Dies hier hat mich einmal durch eine Lebenskrise begleitet:
jemand brachte es mir
augustine

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zuppanova
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serv.s - serv.s - radio südstern online.
Hören Sie nun einen neuen Beitrag aus unserer Mittagsmagazinreihe Experten sprechen dich an.
Gedanken zum Zeitgeschehen - damit auch Sie Sich Ihre Meinung bilden können.
Das Thema heute:
" ... pluralismus ist doch, von der mentalen totalamputation eva hermann’s über adenauer’s sinnliche lippen zu einer männer-frauen-grönemeyer-parodie zu kommen. und genau das haben wir hier! "

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Gretchen²
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guten Abend. hier Radio Gretchen.
wir grüßen heute zum allerallerletzten Mal
Friedrich Dürrenmatt und Philip K. Dick, die
leider kein Paar werden konnten. macht
aber nix. fly with the eagles.

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jottel
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ich liebe dieses lied, werde dieses lied immer lieben und in hundertfünzig jahren, bei meiner beerdigung, sollen sie es bitte spielen und dazu tanzen, mitsingen und sich ganz, ganz wage an einen vergangenen konflikt erinnern, der nicht mehr vorherrscht: the clash - rock the casbah - uuuh, was für ein großartiges lied.

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zuppanova
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29.02.2008, 17:34 / 1 x geändert
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G. - wie bist denn Du auf die Idee gekommen, den Dürrenmatt ausgerechnet mit Philip K. Dick zu verpaaren? Dürrenmatt und Max Frisch, ja, das hätt ich verstehen können ... aber Dick ...
... übrigens: meine Beerdigung hätt ich gern als Blues-Gospel-Event mit vielen lebendigen Stimmen und möglichst wenig Technik, ha, und zuerst einmal sängen die Five Blind Boys of Mississippi.
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Vladimir
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29.02.2008, 17:46 / 1 x geändert
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Die Stimmen, das Englisch..... herrlich! :D
Man achte auf das erste "years"!

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jottel
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29.02.2008, 18:52 / 1 x geändert
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wie nur, ja wie nur, wie konnte ich das zweite schon ausgewählte lied für meine beerdigung vergessen, das ich beim hobeln in den schönen, damals heißen polnischen bergen ausgesucht hatte, auch mit gospeligem chor: Queen - Don't Stop Me Now

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augustine
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01.03.2008, 01:13 / 5 x geändert
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Melodie - Melodie - Bernhard Flies, Berlin 1796
Text: Friedrich Wilhelm Gotter
in dem Schauspiel "Esther", Leipzig 1795
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!
Es ruh'n Schäfchen und Vögelein.
Garten und Wiese verstummt,
Auch nicht ein Bienchen mehr summt.
Luna mit silbernem Schein
Gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernem Schein,
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein,
Schlaf ein, schlaf ein!
Alles im Schlosse schon liegt
Alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr
Keller und Küche sind leer
Nur in der Zofe Gemach
Tönet ein schmachtendes Ach
Was für ein Ach mag dies sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
Schlaf ein, schlaf ein.
Wer ist beglückter als Du?
Nichts als Vergnügen und Ruh.
Spielwerk und Zucker vollauf,
Und noch Karossen im Lauf.
Alles besorgt und bereit,
Daß nur mein Prinzchen nicht schreit.
Was wird das künftig noch sein?
Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein.
Schlaf ein, schlaf ein.
Dieses Wiegenlied wurde ein Jahrhundert lang W. A. Mozart (Köchel-Verz. Nr. 350) zugeschrieben; Die Komposition des Berliner Arztes Bernhard Flies erschien 1796 in Berlin.
Zur guten Nacht noch dies; die eigentliche Köstlichkeit liegt in der Zensur bei der Vertonung und/oder Aufführung: Was da in der Zofe Gemach nächtlich noch mag vorgehen: Die Regensburger Domspatzen verschweigen's diskret ... Vielmehr, man hat ihnen gleich nur eine gereinigte Textfassung zugemutet ...
wie hier zu hören ist oder vielmehr nicht...
augustine

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jottel
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01.03.2008, 08:22 / 1 x geändert
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das waren wunderbare stunden, von esslingen nach tübingen und zurück, bei sonnenaufgang (und im winter -untergang), als ich mich in der japanologie versuchte. es war ein sehr beliebiger anime, der mich auf diese hiphop-combo brachte, die sich für viele gangsta-rap-verwöhnte hier in deutschland schon an den pop schmiegen muss, ich liebe sie aber, denke, sie könnte auch euch gefallen: Rip Slyme - Tokyo Classic!

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zuppanova
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ja. zufällig kürzlich dieses gehört.
aber auf meine beerdigung dürften sie nicht ...

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Jolante
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Hallo, jottel,
"..Rock The Casbah" ist wirklich ein großartiges Lied. Es hat mir gestern die Trübsal fortgeblasen. Auch das Video ist toll. Danke !
Jolante

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Jolante
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01.03.2008, 12:19 / 4 x geändert
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Danke, augustine, für das Prinzchen.
Es gehört zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen, meine sieben Jahre ältere Schwester sang es mir vor, und ich erinnere mich, dass ich es mit etwa vier Jahren mit Begeisterung auf dem Kamm geblasen habe. Viel später, als ich fünfzehn war, hörte ich es wieder, gespielt von Papa Bue`s Viking Jazzband. In den Jungen, der es auf der Music Box auflegte, habe ich mich sofort heftig verliebt. Es hielt nicht lange an und so sind mir beide "Prinzchen" abhanden gekommen. Vor ein paar Jahren habe ich es in Klaviernoten entdeckt und manchmal ganz allein für mich gespielt. Die Papa Bue-Version entspricht aber auch heute noch meinem Lebensgefühl.
Danke auch für den vollständigen Text und die amüsante Erläuterung dazu.
Jolante

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Vladimir
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Weil man zu oft aus Verlegenheit gegenüber der eigenen Unfähigkeit auszudrücken was (und nicht wie sehr) einen Musik bewegt auf Superlative schon zurückgegriffen hat, steht mir nichts mehr als die berühmten leeren Hülsen zur Verfügung, um zu beschreiben, was Beethoven mit der Missa Solemnis, den späten Streichquartetten und aber besonders und schmerzhaft dem Benedictus mit mir macht. Auf dieser Ebene trafen mich bisher vielleicht zwei drei Stücke und selbst in die musst ich immer noch selber hineingehen und da nach dem Suchen, was mich dann traf, diese Missa Solemnis aber geht auf mich zu. Und gerade weil es mir sonst sehr schwer fällt, inhaltliche Bezüge zu klassischer Musik herzustellen, den Klang zu füllen mit etwas was man zumindest ansatzweise verbalisieren kann - zumindest denken, bebildern, mehr als nur vage fühlen, gerade das macht diesen Quantensprung so intensiv, denn hier, beim Benedictus, muss ich mir keine Bebilderung zusammenpuzzeln, sondern es ist als wär etwas ganz tiefes direkt herausgenommen und zu musik gemacht, als hätt ich das wirklich erlebt - und habs auch und trotzdem ist es nicht meins, sondern etwas "höheres", eine allgemeinere Erfahrung, an der man vielleicht Teil hat und daran zerbricht oder nicht, die man aber nie eigentlich hat. Und dann: kann man so eine Musikerfahrung eigentlich teilen? Oder ist das zu sehr mit der eigenen Geschichte verwoben, als dass man sich wirklich darüber verständigen und dann auch dasselbe empfinden könnte? Gleichzeitig (obwohl ja alle Beethoven toll finden, und die Missa der Höhepunkt seines Schaffens etc.) fühl ich mich damit recht einsam.
Ich weiß etwas schwere Gedanken in einem so munteren Faden...

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Gretchen²
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Radio Gretchen. keine Grüße. stattdessen:
Werbung
bis zum Morgengrauen. wohl bekomm’s.

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first flush
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mann, das waren vielleicht gute, unterhaltsame minuten,
die ich dem folgen eurer links zu verdanken habe.
vielleicht habt ihr ja auch freude an diesem hier:
http://www.youtube.com/watch?v=-q4foLKDlcE

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Jolante
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Lieber Vladimir,
was du über das Benedictus schreibst, ist wunderbar. Diese Musik ist so schön, dass sie mir wohltut und wehtut. Ich kann ihre Magie nicht in Worte fassen, du aber kannst es. Danke!
Jolante

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augustine
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02.03.2008, 19:12 / 1 x geändert
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Es ist ja wahr: dieser so muntere Faden wird ein wenig belastet, aber ich habe keinen anderen gefunden für einen Antwortversuch an dich, Vladimir.
Mit dem Benedictus aus Beethovens Missa solemnis geht es mir nicht so wie dir; aber die Späten Streichquartette haben mich von Anfang an 'getroffen'; Schuberts Winterreise, Les Nuits d' Été von Berlioz; und wenn ich auf die einsame Insel müsste, wüsste ich nicht, ob Schuberts oder Bruckners Streichquintett...Madrigale von Gesualdo, der ganze Mahler, auch der ganze...
Immer, so weit ich etwas verstehe. Eine eigentliche, wirklich musikalische Begabung fehlt mir.
Ich widerspreche dir trotzdem - oder ergänze dich. Du empfindest es (jetzt) so, dass Beethovens Messe auf dich zu geht, von selbst, ohne eine Anstrengung von dir; aus irgendeinem Grund warst du, glaube ich, besonders offen für sie, wie auch für die anderen zwei/drei Stücke, von denen du es ähnlich andeutest.
Nur: warum denn überhaupt Musik "verbalisieren"? Gut, Musikkritiker müssen das (ich lese das immer einigermaßen gespalten); oder Unterrichtende oder Dirigenten... Aber sonst: Ist es nicht unter allen Künsten gerade die Musik, die der Worte nicht bedarf? Und wenn sie (wie bei dir jetzt dies Benedictus, auf etwas in großer Tiefe trifft, so dass auch Tränen fließen (ich kenne beides) - ja, es macht einsam oder eher: es lässt die Einsamkeit spüren, in der wir immer sind, weil eine je eigene Haut um uns gespannt ist.
Ob man eine Musikerfahrung solcher Art teilen könne? Zufällig (jedenfalls, bevor dein Text kam) habe ich in den letzten Tagen einige Male über 'teilen' nachgedacht. Es ist ja nicht gemeint das Teilen, bei dem ein zuvor ganz Gewesenes zerstört wird (also was weiß ich: eine Torte teilen oder wie der Hl. Georg einen Mantel), sondern gemeint ist, das ganze Erlebte auf einen anderen zu übertragen, so dass beide das Ganze nicht nur haben, sondern verdoppelt haben. So etwa?
Und wie? Ich glaube: auch ohne Worte. Ich erzähl dir was: Ich war einmal mit einem Freund/Geliebten zu einem runden Geburtstag/in der Berliner Philharmonie/zu einem Mahler-Konzert (6.Symph.), über das ihm damals nichts ging/ich sollte ihn, der die Augen schließen wollte und zuvor also das Programm nicht wusste, an der Hand zum Platz führen und erst bei den ersten Tönen wollte er die Augen öffnen. Ja, und so hörten wir Hand in Hand, sagten auch in der Pause nichts, blieben sitzen. Haben wir also dasselbe empfunden? Ich weiß es nicht, vielleicht durch die Hände, aber: eher sogar nicht.
Denn diese Liebes-Sehnsucht, die es ja letzten Endes ist, dieses Verlangen nach Eins-Sein (zuzeiten), die ist ja doch unerfüllbar. Und Sehnsüchte sind kostbarer als Erfüllungen.
augustine, die dich grüßt

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Vladimir
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Jetzt wollt ich dich grade noch fragen (bevor dann der PC wirklich ausgeht), ob du nicht Lust hättest, über die späten Streichquartette zu reden - freilich woanders als in diesem Faden, - und dann seh ich dass da noch mehr steht...
Danke also für diese einfühlsamen, und, ich meine doch ehrlichen Worte.
Dank auch an Jolante.
Vielleicht ist es ja nur so, dass man manchmal aufhört diese Trennung zu fühlen, also dass man eigentlich doch nicht dasselbe hört, und das reicht dann egal wie schlau man hinterher ist. Ich weiß es ja auch nicht. Natürlich jedenfalls wenn, dann auch ohne Worte.
Heute hab ich dann das a-moll Quartett in der Philharmonie gehört...
Also lass ich denk ich die Anfrage stehen, ganz ohne selbst zu wissen, was daraus überhaupt werden könnte und obs nicht grade nach deinen sicher zutreffenden Feststellungen Unsinn wäre.
Dank nochmal,
Vladimir

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Gretchen²
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Radio-Gretchen-schwache-Welle grüßt heute alle Fische,
die in zu engen Aquarien koller-n, und den Hund,
der kein fieser ist.
... "the boxer" ...

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jottel
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03.03.2008, 07:14 / 1 x geändert
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uuuh, für einen guten morgen, an dem es viel zu erledigen gilt, geld und so, etwas rockigeres: jane's addiction - stop! - auch ein bisschen zum ausgleich.

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Jolante
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03.03.2008, 12:25 / 2 x geändert
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Aah, das tat gut!
Zuerst hat mir Paul Simon mit dem Boxer das Herz weichgesungen, danach habe ich mich mit Rockigerem für die anschließende Trimm-Rad- Gymnastik gestärkt.
Ein Super-Kontrastprogramm als Einstieg in einen grausligen Regentag.
Jolante dankt Gretchen und jottel !!

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zuppanova
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radio südstern online zum griabig’n hooagaascht.
heut zu hören: ein sohn der region, der einiges
hinter sich hat bringen müssen, weil er halt so
eine unruhige haut ist gewesen mit kraft und
klang in der geschmeidigen stimm|m ...
- schöner link, first flush: die Stimme von Joni Mitchell mag ich auch gern -
- und jottel: Jane’s Addiction: hab ich lang nicht gehört -> gerne erinnert -

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Gretchen²
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Radio Gretchen. Nachtstudio.
In unserer Sendung Musik zum Weghören lernen Sie heute einen Interpreten kennen, der sich als "Liedermacher" ausgibt und mehrmals täglich seine Gitarre vergewaltigt. Hört man ihn singen, denkt man an oxidierte Zimmermannsnägel, und die von ihm verfassten Texte sind abba so was von unter allem Niveau. Wer als Mensch und Gesprächspartner ernst genommen werden möchte, sollte ein Lied wie dieses KEINESFALLS kennen.
Deshalb: AUFPASSEN! WEGHÖREN!
Und bitte: Teilen Sie uns Ihre Tabu-Nummern mit!
(Hörerselbsthilfegruppe!)

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rollerball
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04.03.2008, 19:28 / 1 x geändert
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Ja, das ist wirklich übel - schon eher ein Niedermacher ...
Etwas ohne Text und daher für ein Literaturforum nicht gerade ideal, aber einfach schöööön: http://www.youtube.com/watch?v=2KFQnFqwWZg

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jottel
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05.03.2008, 09:04 / 1 x geändert
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also gretchen, diese erfahrung habe ich echt nicht gebraucht!
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ich habe schon einige lieder dieses sängers ausprobiert, doch nur eines hat mich angesprochen; vielleicht bin ich ein recht simpler mensch. oder das gegenteil. hm. hier nun das (unterhaltsame) video: rufus wainwright - oh what a world

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augustine
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05.03.2008, 22:19 / 1 x geändert
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Sensation trouvée
a.
Et: comment trouvez-vous cela?
augustine

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Gretchen²
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Hier Radio Gretchen. Die Mitternachtsrüschen ... äh: grüßen.
Mitternachtsgrüße. Genau.
Heute grüßen wir Felix, den zugreisenden Argonauten, sodann
grüßen wir den sad bad Boy von nebenan, der so gerne Bananen
frisst und die leergenaschten Bananenschalen nachts ausm Auto-
fenster wirft. Wir grüßen alle, die es schon mal geschafft haben,
den Preis für eine zwischenmenschliche Dienstleistung runterzu-
handeln. Und last not least grüßen wir jeden, der weiß, dass es
Gespenster gibt auch am helllichten (richtig so? drei lll?) Tag und
in echt.
trouble is a man.
______________________
hei, augustine, versteh zwar kein wort, weil nicht des französischen mächtig, bin aber begeistert, denn wenn ich nicht falsch lieg, iss das die erste francophile nummer in dem faden und auf jeden fall eine bereicherung.
(jottel, tztztz, hab doch extra gesagt: weghören! übrigens, der kann noch schlimmer, der g.w. ...)

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jottel
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06.03.2008, 12:53 / 1 x geändert
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das brauche ich gerade, nach einem gewaltmarsch durch die ganze stadt - auch bei uns wird gestreikt, im gemütlichen esslingen: jetzt lieg ich auf der couch, die augen zu.
- - -
(gretchen, ich konnte nicht widerstehen. diesen link klicke ich aber nicht mehr an!)

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Gretchen²
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hei, Jolante, willkommen im klupp.
manchmal brauch ich sowas ...
(lieberjottelwasmachsdu?schläfstoderwachsdu?
... du hast es wieder - rekonstruiert ... )

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augustine
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07.03.2008, 21:52 / 1 x geändert
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Eins möchte ich noch ergänzen, und das muss noch in diesem Faden sein, damit der Zusammenhang da ist:
1) stimmt für mich, gerade auch das, was ich erzählt habe; aber
2) es tauchte noch ein anderes Bild auf/hoch: Mahlers 3., Rattle dirigiert, Magdalena Kozena singt das Alt-Solo (du weißt sicher: sie sind verheiratet), sie steht nicht einmal einen Meter von ihm entfernt, sie musizieren zusammen - DAS ist das Höchste (und in den verschlungenen Händen beim Danken für den Applaus sah ich ein Streicheln).
Also: die, die in Musik leben, will ich noch anfügen, denen also auch die musikwissenschaftliche Terminologie selbstverständlich ist, die können auch zusammen probieren und feilen, bis es zu fühlen ist: das ist es.
Teils um auf ein Terrain zu kommen, wo ich sicherer bin, teils um einem gängigen Einwand zu begegnen: wer behauptet, um das Verstehen von Lyrik gebracht zu sein, wenn er/sie analysieren (interpretieren) soll; wer solche Schulanforderungen etwa zum Anlass nähme, nun nie wieder sich um einen lyrischen Text analysierend zu bemühen (das kann niemand sein, der hierher gekommen ist, nicht?), der hat noch nicht zu eigenem Urteil gefunden. Irgendwie gibt es nämlich in den Köpfen sensibler Menschen eine Instanz, die wundersam wieder zusammenfügt (und zu tieferem Verständnis), was zuerst analysiert worden war.
Die Übertragung auf die Musik liegt nahe und war gemeint. Ich habe jeden Abend das a-moll-Quartett gehört. Hören, hören, hören.
Herzliche Grüße, augustine
Und hier war das alles: in der Berliner Philharmonie. Konnt' ich mir nicht verkneifen.

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Vladimir
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Da kann ich zwei Erfahrungen dran anknüpfen, Augustine:
zum einen die als Musiker: tatsächlich ist das wie eine andre Ebene, wenn man wirklich, und also sensibel und funktionierend (es ist das auch schwer zu beschreiben, warum und wie es wann klappt und wann nicht, mühsames eigenmusizieren bleibt) zusammen Musik macht. Mir drängt sich da immer der Vergleich vom Küssen oder sonstigem Liebkosen auf: nicht, wegen tatsächlicher Erregung oder dergleichen, sondern wegen der seltsamen Stille danach, der Unbeholfenheit mit dem Wort, in das nicht hereinkann was vorher "kommuniziert" wurde. Das hatt ich am Klavier mit einem Schlagzeuger, an der Klarinette mit anderen zwei Klarinetten, aber auch mit einer Snare vorm Becken in einer Ubahnstation mit andern Trommlern - also ganz unabhängig vom musikalischen Niveau.
Die zweite Erfahrung: meine Halbschwester kommt mit iher vielleicht drei Jahre alten Tochter zu Besuch, spielt Cello, von meinem Vater am Klavier begleitet vor versammeltem Wohnzimmer, und die Kleine wird ganz ruhig auf meinem Schoß, wie erstarrt, und fängt still aber ganz heftig zu weinen an, ist kaum zu beruhigen (hab ihr Gesicht nicht gesehn und es erst spät bemerkt). Da hat sie ihre Mutter auf einmal ans Instrument, die Musik "verloren", nicht mehr wiedererkannt.
Und was du dann zur Analyse sagst: dem kann ich nur voll zustimmen! Das Problem bei der Schule ist eben, dass die Reihenfolge vertauscht ist; da wird analysiert bevor die Begeisterung da ist. Wenn es aber umgekehrt ist, dann tritt das ein, was du beschreibst, denk ich. Merke das grade bei der Musik, wo mir die Formanalyse sehr zu Hilfe kommt, mir beim Verständnis hilft, und schon die Begriffe Kontrapunkt, Durchführung, Exposition, Variation, Rondo, fugiert etc. durch jahrelanges Spielen ohne die Begriffe zu kennen so mit Poesie aufgeladen sind, dass die beschriebene Gefahr gar nicht besteht - ganz zu schweigen von Harmonielehre, Intervallen etc.
Auch das hören hören hören kann ich nur unterstreichen. Wenn ich ein großes Werk das erstemal höre, ist es mir ein unerträglicher Wust. Und dann von Mal zu Mal kristallisieren sich Melodien, Passagen, schönste Stellen, schöne Stellen heraus, bis auch die Dissonanten irgendwann genossen werden. Und auch: ein Werk immer in ganzer Lange zu hören, ist schwerer, als sich die Abschnitte einzeln rauszupicken, sich reinzuhören.
Wie der Tenor beim "Et incarnatus est" ganz hoch "de spirito sancto" singt, das wär mir sonst sicher nicht aufgefallen!
Heute war übrigens Bach dran: Matthäus Passion hier in St. Mariae Himmelfahrt.
Herzliche Grüße auch,
der ansonsten etwas verhinderte
Vladimir

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Gretchen²
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Radio Gretchen. Das Mitternachtsrüschchen.
Mit nichts als einer nackten Stimme am Leib grüßen wir heute
den Bezwinger des Editors, alle klugen Bonobos
und jeden Lukxs, den hochkonzentriertes
Sichmagnetisieren erregt
all-day-long.

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Gretchen²
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radio Gretchen (das letzte, wie immer).
wer französisch kann, ist klar im vorteil, oder?
deshalb grüßen wir heute alle, die ohne
französisch zurechtkommen müssen
(just say it loudly and proudly: ... ),
außerdem jeden, der sich mit der
allgegenwärtigen 23
(geburtstag, j.?)
beschäftigt.
hier ist am ende alles ganz anders.
durchhalten also.
dranbleiben.

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wohlgesonne
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09.03.2008, 06:44 / 1 x geändert
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Welch lang gezogener Faden.
Nimm die Sehnsucht von meiner Zunge.
(c) leonard cohen

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augustine
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09.03.2008, 20:04 / 1 x geändert
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Merci, chère Gret -
hab' mich sehr amüsiert; und war's auch ein Wink mit dem Taktstock?
au revoir à minuit (hab' oft das Gefühl, die Leute hier auch zu sehen). augustine

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Gretchen²
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@w.: take this longing hab ich nicht, aber wie wär es ersatzweise mit famous blue rain cote ?
augustine, nee, kein wink mit dem taktstock, sondern mit dem metronom (und sonn' augenzwinkern dabei, woll ...).
menno, die grüße. hätt ich beinah vergessen. heute grüßen wir also den, der mit dem werwölflein tanzt, ohne entsprechung. und das war es auch schon.

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Gretchen²
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Hier Gretchen. Radio. Die Grüße.
Heute an alle, die erkältet sind. Nehmt ein Senffußbad,
Leute, und hört American Pie dabei.
Außerdem und ganz besonders grüßen wir Tanja von nebenan
und die wenigen Menschen, die gut Gesülztes stets schätzen.
(wem das sinnfrei vorkommt: einfach durchlaufen lassen.)

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Gretchen²
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radio Gretchen für wache.
heute grüßen wir mal den hasen, und
den oder die igel, außerdem das dornröschen,
das sich damals an der spindel gestochen hat,
und alle, die lieber salat als eintopf essen. joa.

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Gretchen²
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Die Mitternachtsgrütze. Heute ganz schlicht
an alle, die eine Pandorabüchse hinter den
Rippen haben. (Cold Cold Heart)

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wohlgesonne
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14.03.2008, 05:11 / 1 x geändert
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Berühmter blauer Regenmantel.

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Gretchen²
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Radio Gretchen. Spätnachtgegrüße. Heute:
Alle, denen die Kindergartenlogistik das
Rückgrat gebrochen hat: Nehmt
Euch ein Beispiel an ihm.

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zuppanova
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serv.s serv.s, radio südstern on line
mit dem familienmagazin für groß und klein.
jeden tag eine gute tat. heute: wir retten das
deutsch. nieder mit dem sprachverlust!

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Gretchen²
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radio g-punkt.
wir grüßen alle, die kandierte zuckerwürfel in der tasche haben,
falls Ein fliehendes Pferd sie mal attackiert.
hier was ganz altes aus der zeit,
als die welt noch in ordnung war.

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augustine
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20.03.2008, 21:07 / 2 x geändert
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Hört und seht euch auch dies an, bitte, und vielleicht später noch andere, die ich gesehen bei bei YouTube:
dies.
Wir 'vertragen' uns doch auch hier, Gretchen, nicht? Und eher ist es doch ein Video-Faden hier, nicht?
Umbenennen? Nicht teilen, finde ich.
augustine

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Marcel Frank
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als replik auf jottel | 06.03.2008 | 12:53 & Bon Iver, was mich sofort ansprach (obwohl ich keine ahnung habe, aber das war ein glatter durchschuss & und me too komme etwas stressgefixt aus der stadt): zur verlängerung des innerstädtischen mph-gefühls, aber mit religiös-anmutenden zwischentönen so karfreitagsmäßig & einer schrillen sound-combo bei dahinsiechender stimme:
- 16 Horsepower - Black Soul Choir*
- 16 Horsepower - Haw
(man beachte auch die synchronizitätistische einlage ab min. 2:47 beim ersten video, beim zweiten min. 2:11)
* allein sehenswert, da der chorknabe in natura aussieht wie der fiktional-klebrigkrötige nacktspacko-stalker aus herrderringe (keine ahnung mehr wie dieses feelpityforhim-machende, gnomische grauen da hieß).
so weg mit diesem posting ...
P.S.
linktexte wären "cool", damit man weiß, was kommt ... - form (auch so im allg. mal lässig ergänzt):
| code: |
1:
|
[URL="http://www.blablabla.com"]linktext[/URL] |
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Nachtrag:
- 16 Horsepower - Heel on the Shovel (DER Knaller für Ostern auf der A3, Karre links durchdrücken, Fuß rechts]
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Gretchen²
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radio g. - wegen österlicher ruhe heute nur ganz leise
grüße an alle, die sich lieber heftigen
nachtisch antun als judasküsse.
_______________________
@ augustine: dieser faden darf ruhig bisschen kariert sein, find ich, oder getupft, gesprenkelt, gemustert ... und die gesprochenen celantexte bei youtube sind doch ein überraschungsfund, warum soll nicht das eine zum anderen passen, woll - greetz von grete.

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Gretchen²
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radio g-punkt, die frühschicht, wünscht mit Larry Winiwini,
sohn von Djalu Gurruwiwi, allen zirkuläratmern,
traumfängern und zwischen welten wandlern
fröhliche urständ.
____________________________
- yirdaki aka didgeridoo -

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Schreibtisch
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...hier kommt ein Karfreitagsstück
mit österlichen Endsekunden (meine Hörsehart)
passend zum Treppenthema
hier kaum auszuhalten
ich sehe es als innerlichen Treppenabsturz in die eigene Tiefe
oder auch dieses Insichhineinfallen nach zuviel Alkohol
oder "hinabgestiegen in das Reich des..."
...und dann: Sternenhimmel.
wer es nicht aushalten kann, die Treppe kommt in der letzten Minute
http://de.youtube.com/watch?v=2LgrGHWSy6k

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augustine
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25.03.2008, 20:18 / 3 x geändert
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Wieder etwas Ungewöhnliches - oder ist es das gar nicht:
mehr workshop als fertige Vertonung,
Selma Meerbaum-Eisinger.
Wie findet ihr das?
Hier ist noch ein anderer interessanter (Text-) link, in dem auch das Gedicht Tränenhalsband steht, aus dem der Titel der Gedicht-Sammlung genommen ist;
ICH BIN IN SEHNSUCHT EINGEHÜLLT
augustine
edit: ich hab' bloß bis zum Gedicht gelesen, sorry, war etwas zu eilig; den Rest halte ich für... na, lieber nichts bewerten, sonst ist irgendwer beleidigt ...

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zuppanova
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serv.s - serv.s - radio südstern online
Heute schon gerührt?
Das Familiensportmagazin am Wochenende
für alle, die sich mal bewegen müßten.
Fussball

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augustine
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07.04.2008, 19:06 / 1 x geändert
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Nun weiß ich nicht: singt Magdalena Bozena 'schöner' oder Andreas Scholl? Ein Rezensent hat mal geschrieben: wenn die "Engel" sängen - sie hätten wohl seine Stimme.
Also, die Vor-Johann-Sebastian-Zeit ist auch eine Zeit der Fülle:
zum Beispiel mit diesem.
Grüße von augustine

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Gretchen²
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radio g-punkt mit grüßen
an alle daddies, deren töchter "komasaufen" sagen, wenn man sie nach'm hobby fragt, und an alle mummies, deren söhne lieber Die Ärzte hören statt was zu lernen - oh mann ey, es geht abwärts mit der ganzen kultur, mit der zukunft undso, und überhaupt: WARNUNG! das video ist GAR NICHT schön, seine ästhetische rechtfertigung zieht es nur aus der tatsache, dass es dem liedtext eine bedeutungsebene hinzufügt, die beim bloßen hören des songs sich eher nicht erschließt, d.h. also, die bildebene des videos reißt den musikkonsumenten aus seinen eingefahrenen denk- und interpretationsmustern und hat insofern emanzipatorischen charakter, was ja bei einem kunstwerk doch immer ein pluspunkt ist, woll ... notfalls weggucken.
achso, ja, hier der link.

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Gretchen²
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Radio G-Punkt grüßt alle, die ihr ganz persönliches
Vietnam schon gefunden haben.
Oh, a storm is threatning
My very life today
If I dont get some shelter
Oh yeah, Im gonna fade away
The floods is threatning
My very life today
Gimme, gimme shelter
Or Im gonna fade away

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augustine
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Bald bayreuthet es wieder, und wer wird's dann?? Regiert den heiligen Hügel?
Eva und Nike, Eva und Katharina? Jede voon den dreien mit noch wem - o Gott, der nicht aus der Heiligen Familie stammt?
Jedenfalls ist hier schon mal ein Anfang:
Siegfried stößt ins Horn
augustine mit Grüßen

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lost
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dieser Kreisler ... zeitlos aktuell, nicht wahr ...

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Gretchen²
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Radio G-Punkt. Die Nachtgrütze.
Heute eine berühmte Villanelle von Dylan Thomas
für alle, die ihr Englisch üben wollen.
Do not go gentle into that good night
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.
Though wise men at their end know dark is right,
Because their words had forked no lightning they
Do not go gentle into that good night.
Good men, the last wave by, crying how bright
Their frail deeds might have danced in a green bay,
Rage, rage against the dying of the light.
Wild men who caught and sang the sun in flight,
And learn, too late, they grieved it on its way,
Do not go gentle into that good night.
Grave men, near death, who see with blinding sight
Blind eyes could blaze like meteors and be gay,
Rage, rage against the dying of the light.
And you, my father, there on the sad height,
Curse, bless, me now with your fierce tears, I pray.
Do not go gentle into that good night.
Rage, rage against the dying of the light.

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augustine
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02.05.2008, 00:39 / 1 x geändert
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Gesucht hatte ich etwas über Walpurgisnacht, sei's Goethe, sei's Thomas Mann (Zauberberg, dies hinreißende Kapitel!), aber angesichts dessen, was die vorige Nacht gerade hier in Hamburg gebracht hat,
stell' ich dies her:
ja, Eskapismus.
augustine

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Gretchen²
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03.05.2008, 02:04 / 1 x geändert
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1 song auf 1 satz aufzubauen:
it's just a shot away
und dann die mucke dabei
ist 1 goldenes nicht-fließband-jahrhundert-ei.
also hier nochmals
aus gegebenem anlass
dieser monstermegacoole song - yeah (=rote ge-stoned-e zunge) ...

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zuppanova
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ja, der Hader hadert nicht, der nimmt’s lakonisch:
der eine kommt nach Paris, der andere nicht, der einen
singt die amsel, der anderen scheißt sie was ... so ist es halt, das leben ...

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Gretchen²
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radio g-punkt.
die mitternachtsgrüzzen
heute für alle selbstdreher, die sich
das feuerzeug direkt an die lunge halten.

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lost
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in der Tat bin ich froh, keine "Mutter" zu sein. bleibt es
mir so doch erspart, mich mit den diesem Tag geschuldeten
Doppelbödigkeiten kindlicher Liebesbezeugungen befassen zu müssen.

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Gretchen²
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hei lost, voll genial, dein muttertagslink. sehr authentisch. arglos.
direkt anrührend durch die unverstellte ... hmmm ... naivität? ich sag mal:
absolut dokumentarisch für ganz bestimmte bewusstseinslagen im jahre 2008.
und weil pfingstzeit ist, geht die nachtgrüzze heute an
alle, die vom geist noch nicht ergriffen wurden. immer dran
denken: was nicht ist, kann jederzeit werden. Veni Creator Spiritus.

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lost
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die Mondscheingrete hat wohl das Punktum verstanden, um das es mir bei diesen musikalischen Links zu tun ist ...
hier (man beachte auch die Conférenciers) wiederum eines jener Mosaiksteinchen mit gewissem dokumentarischen Charakter, deren viele zusammen das Bild einer Zeit, eines Landes, einer bestimmten Gruppe von Menschen ergeben können.

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zuppanova
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Ja, lost und Gretchen,
in der Reihe "Aus anderen Wirklichkeiten"
stell ich diese tüchtigen Blechblasburschen
aus Buch in der Schweiz ein.

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Gretchen²
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radio gehpunkt. heute mal nicht mitternachtsgrüße, sondern
gutenmorgengrütze für alle, die den ganzen tag vorm rechner
hängen müssen und dann platt sind. Bodo Wartke gets the blues ...

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Gretchen²
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und schnell noch bisschen
morgenmüsli, zusammengerührt von
radiogeepunkt und Billy Talent, joajoa ...

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Gretchen²
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... es ist nicht einfach, guten Erotik-Stoff zu produzieren.
die Foischdn Droime vom Frauenazzt befriddign mich auch nicht so rischtisch ...
gute Nacht.

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lost
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endlich!
Ablösung für den feuchten Frauenarzt -
die zwar ebenfalls einigermaßen langweilig ist,
aber immerhin langweilig mit anderen Mitteln, und
insofern doch allemal eine gewisse Abwechslung, nicht wahr ...

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Gretchen²
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radiogehpunkt.
heute mal aus aktuellem anlass 1 clip, der irgendwie ganz nett mit der
ein oder anderen (bedeutungs-, text-, handlungs-) ebene spielt.
und grüße an alle, die nachts gerne wandern.

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Gretchen²
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31.05.2008, 14:45 / 1 x geändert
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keine Ahnung.
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Hei Younis, aus Deinen Links krieg ich keine Musik raus.
Mach ich was falsch - wenn ja, was?
Hab ich keine Ahnung?
Oder liegz ann'n Links?
Greetz, Gretchen.

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augustine
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04.06.2008, 21:52 / 3 x geändert
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Und das kam so:
Hier in meinem Vorort klang nach allerlei Handwerkerlärm über mir und Rasenmäherlärm dann - etwas, was klang, als sei es ein Teil vom Großen Zapfenstreich. Wollte bloß vergleichen, fand ihn auch, aber wollte dann nicht 50 Jahre Bundeswehr hier einstellen. Dachte an Mahlers Lieder aus Des Knaben Wunderhorn; da gibt's eine Reveille (Wachruf) - ja, und dann fand ich dies:
das berührt wirklich
auch eine kleine Nachtmusik....
augustine

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Jolante
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Liebe augustine,
ich kann gar nicht anders als dir hocherfreut DANKE zu sagen für dieses besondere Video, das mir soeben einen ästhetischen Genuss bescherte. Die Fotos des schönen Knaben Tadzio, das nicht minder schöne Adagietto von Mahler, das ich erst durch Viscontis Kultfilm entdeckt habe: ein bei heute saarlandtrübem Wetter höchst willkommenes "Fundstück".
Es grüßt dich herzlich
Jolante

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Gretchen²
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07.06.2008, 07:24 / 1 x geändert
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radio G-punkt.
die frühschicht mit morgengrütze.
heute für alle, denen die schicksalsbombe
mal wieder beinahe die bude zertrümmert hätte,
ein lied, das natürlich kein trost ist, aber doch irgendwie ...
tröstlich ...

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zuppanova
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... übrigens, die Schwester da lad ich auch zu meiner Beerdigung ein.
(weiter oben, auf Seite 3 dieses mittlerweil schon elend langen Fadens hab ich ja bereits mitgeteilt: meine Beerdigung hätt ich gern als Blues-Gospel-Event mit vielen lebendigen Stimmen und möglichst wenig Technik, und zuerst einmal sängen die FBBoM: Oh Why ...

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Gretchen²
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> radio GEEpunkt <
grüßkens mal an alle, die
nicht schlafen können, weil
ihnen asselige, a-selige, assi-leik-e
schlager wie der da auf die ohren hauen.

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augustine
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20.06.2008, 23:55 / 1 x geändert
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Ich hab' einfach unter dem Autor-Namen nachgesehen. Man findet ja die erstaunlichsten Dinge.
Dies einmal an sich.
Dann (was bei YouTube nicht erscheint): die das spricht, war zum Zeitpunkt der Aufnahme 95 Jahre alt, Felicitas Barg. Ich hab's an der Stimme erkannt; hab' die CD auch.
Also:
hier.
Es ist fast noch ein Jugendgedicht.
augustine

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Gretchen²
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Heia, augustine, hab googelnd
einen Artikel gefunden,
meintest Du den?
Gretchengrüße.

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augustine
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21.06.2008, 11:13 / 1 x geändert
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Ja, Gretchen, den meinte ich. Auf die Idee, den mit google zu suchen, kam ich nicht, weil er aus dem Abonnentenbereich ist bzw. ja offenbar nicht nur.
Danke! Mittagsgrüße von augustine
Hast du den Titel eingegeben? Damit hab' ich's dann auch gefunden. Finde ich 'n dickes Ei, denn für diesen Zugang bezahle ich noch extra jeden Monat, zusätzlich zum Abo. Da wird das also einfach abgegriffen und vergoogelt. Hmm.

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augustine
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28.06.2008, 02:10 / 4 x geändert
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Hier die Villanelle von Théophile Gautier in der Vertonung von Hector Berlioz:
das erste Stück aus Les nuits d'été.
Text:
frz.:
Quand viendra la saison nouvelle,
Quand auront disparu les froids,
Tous les deux nous irons, ma belle,
Pour cueillir le muguet aux bois.
Sous nos pieds égrénant les perles
Que l'on voit, au matin trembler,
Nous irons écouter les merles
Siffler.
Le printemps est venu, ma belle;
C'est le mois des amants béni;
Et l'oiseau, satinant son aile,
Dit [ses]1 vers au rebord du nid.
Oh! Viens donc sur ce banc de mousse,
Pour parler de nos beaux amours,
Et dis-moi de ta voix si douce:
Toujours!
Loin, bien loin égarant nos courses;
Faisons fuir le lapin caché,
Et le daim, au miroir des sources
Admirant son grand bois penché;
Puis chez nous, tout heureux, tout aises,
En paniers, en laçant nos doigts,
Revenons, rapportant des fraises,
Des bois.
dt.:
Wenn die Jahreszeit wechselt, und das kalte Wetter gewichen ist, dann wollen wir beide zusammen, meine Schöne, in den Wald gehen um Maiglöckchen zu pflücken. Unter unseren Schritten fallen die Tautropfen ab, die man im Morgenlicht zittern sieht. wir werden gehen und die Amseln hören, wie sie singen. Der Frühling ist gekommen, meineSchöne, die glückliche Jahreszeit für Verliebte; und der Vogel, der sein Gefieder putzt, Singt seine Lieder vom Rand des Nestes. O setz dich doch zu mir auf die Moosbank, daß wir über unsere glückliche Liebe sprechen, und sag mit deiner sanften Stimme: Immer! Weit, sehr weit tragen uns unsere Schritte, der aufgeschreckte Hase läuft davon, und ebenso der Hirsch, der sein prächtiges Geweih im spiegelnden Bach bewundert. Glücklich und zufrieden kehren wir dann nach Hause, mit verschlungenen Fingern, tragen Körbe gefüllt mit Walderdbeeren.
ist ein anderes Schema übrigens, ear und gretchen; es gibt also mehrere.
So, das war meine letzte nächtliche Tat. augustine

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Jolante
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Wie wunderbar sind Text und Vertonung dieser Villanelle, aber auch, wie schön ist deine Übersetzung, augustine. Dieses "Fundstück" kommt ebenso in meine Sammlung wie seinerzeit deine Übersetzung des Rossetti-Songs. Immer wieder kann ich etwas für mich entdecken, und das allein macht dieses Forum so unverzichtbar für mich.
Danke, augustine,
sagt Jolante

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augustine
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28.06.2008, 15:27 / 1 x geändert
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Nein, nein, Jolante, kein unverdientes Lob! Die Übersetzung war genau da auch, wo ich den Text fand. Die ist also nicht von mir; ist auch nicht aus dem booklet, denn da hätte ich abschreiben müssen. - Die Mélodies von Fauré hab' ich mal übersetzt, müsste ich suchen, zuerst aber bei YouTube (wo man ja Wunderdinge findet).
Liebe Grüße von augustine
(Der Beitrag von Jolante ist auf der vorigen Seite!)

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ear
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Liebe augustine, koennte es daran liegen, das Gautier die 'Villanelle' bei 'Les Nuits D'Etee' in seiner urspruenglichen Form als schlichtes Lied meinte, besonders, da er es in eine Sammlung stellte, durch die er Komponisten anzulocken hoffte, diese in Musik zu setzen, wie Berlioz es ja dann auch beispielhaft schoen tat.
Wie waere es, augustine, mit dem Vorlaeufer der Villanelle, dem 'Villancico'? Koennte es dich reizen? Das Schema besteht aus drei Strophen, je sechs Zeilen mit festgelegter Folge?
Oder dem 'Virelai nouveau' mit den beiden erstenZeilen, welche als Refrain als letzte in den beiden Strophen erscheinen.
Ich bin auch immer wieder begeistert von Berliozscher Harmonik und der Zartheit, mit der er die Verse vertonte, ear.

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Gretchen²
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WELCOME TO THE MACHINE
the machine = Gretchens Lyrikautomat?
naja. wie auch immer: frohes
Wachwerden allseits.

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rollerball
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04.07.2008, 19:16 / 1 x geändert
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Nicht schlecht ... aber hört euch auch "Shine on, you crazy diamond" von der selben CD (Wish you were here) an! Unglaubliches Gitarrensolo von David Gilmour, und auch der Text lässt Gänsehaut wachsen, eine Hommage an den verschollenen Syd Barrett ...

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zuppanova
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jamei, das hör ich grad
und link es her als gruß rundum.
(die saxes am schluss schenken vi~
brationen weicher kraft. mir jedenfalls.)

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Gretchen²
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radio geepunkt.
mal wieder grütze. heute mehr oldie-klassisch
an alle, die in irgendwelchen normalo-korsetten
hängen und sich vage erinnern, dass es mehr gibt.
yeahyeah, oder?

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Gretchen²
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radio geepunkt.
heute mal ganz schnell
noch was zum wach bleiben.

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Gretchen²
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- radiogeepunkt -
Heute was für alle rosaroten Seelen, die Spaß an
neu aufgelegten Märchen und Mythen haben:
The Princess Who Never Laughed
.
.
.
.
.
.
________________________________
Heiala, Younis, I never knew "Dave Allen" - but
following your link I swiftly realized who he is …

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Gretchen²
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> radiogeepunkt <
heute gehen grüße an alle, die asiatisch-exotisches mögen,
zum beispiel kunstbläserinnen, die zwar schon über's backfischalter
hinaus, aber dennoch jugendlich ausdauernd sind. gute nacht.

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Gretchen²
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>radiogeepunkt morgengrütze<
zum wachwerden für alle wohnknastler
gibz heute mal ne nummer, die ich
wirklich gerne mag, besonders,
wenn ich sie selber singe.

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Gretchen²
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ach so, ja. alle, die heute geburtstag haben,
dürfen sich hiermit mal direkt beglückwünscht fühlen!

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Gretchen²
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radiogeepunkt.
extra gruß an s.z. aus der hood (falls er das liest).
die bilder sind verzerrt - schade. aber vielleicht
hat das eine "höhere richtigkeit" ...

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Gretchen²
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17.08.2008, 10:55 / 1 x geändert
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Radiogeepunkt.
Sonntagmorgen.
Warum sonntagmorgens
nicht sowas. Greetz in die Hood.

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Vladimir
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Hallo in die Runde,
ich habe mal eine ganz unpassende Frage:
ob jemand noch Lieder kennt (am liebsten Schumann), in denen das Klaviernachspiel eine herausgehobene Bedeutung hat.
Als eindrucksvollstes Beispiel hab ich bereits "Die alten, bösen Lieder" (da entfaltet sich da erst das eigentliche "Gefühl"), aber auch "Am leuchtenden Sommermorgen" und "Hör ich das Liedchen klingen" gehen in diese Richtung.
Sehr über Antwort freuen würde sich,
Vladimir

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Marcel Frank
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"Der Musikladen-Faden II"
Darauf sollte es das Gretchen anlegen, denn ab Beitrag 150 is' Ände im Gelände.

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