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Younis der Poet
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Die Liebe
ist nicht, was Du begegnest, die Liebe ist nicht Dein Verhalten.
Die Liebe ist einfach das Signal, das aus den Tiefen Deiner Seele
kommt, und Dein Verhalten übernimmt. Die Liebe ist ein Verband,
zwischen zwei oder mehr, in einem Augenblick.

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zuppanova
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Herzgeschmeide ...
... ist gar ein hübsches Wort. Dazu passt die nadelfeine Spur, das eingeritzte Engramm => womöglich könnte man an einen Ehering denken, mit eingraviertem Namen und Datum der Eheschließung: Ring + Gravur bleiben bestehen, so als Geschmeide, auch nach der Scheidung noch.
Augenblick und Stimmenklang als Sinnesmodalitäten des Erlebens von "Liebe": auch gut.
es fragt in mir / gräbt sich etwas ein => was ist das für ein "es", das fragt - für ein "etwas", das sich eingräbt? Mir kommt es vor, als mogele der Text sich mit es und etwas um präzisere Sprache herum, Worthülsengeklimper, das ist schade - verstehst Du, Mary, was ich meine?
lg, zuppa.

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Mary Poppins²
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Hi zuppa,
verstehe richtig? Kein Es nehmen, kein Etwas? aber wie ?
Gedanken fragen in mir, Andenken, Erinnrung, sonst auch Schmerz, Traurikeit,
verschiedene gefüle .. .was passend?
Mary:

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zuppanova
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Mary,
gedacht hab ich mir, man könnte als titel einfach engramm nehmen, oder
gravur, oder spur, oder frage, und statt etwas vielleicht schmerz o.ä. ---
bin mir dessen aber jetzt gar nicht mehr sicher: damit wär das ganze
gedichtgefüge verändert, also besser lassen und gar nix machen.
lg, zuppa.

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Jolante
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07.02.2008, 11:48 / 1 x geändert
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Mary, ich würde dir abraten, den Text zu verändern. Ich habe das "Es" so verstanden, dass es aus den Tiefen des Unterbewussten aufsteigt und Fragen stelltt, die das Ich realisiert und zu beantworten sucht. Das engramm habe ich ganz wörtlich genommen, dabei nicht an Ehering mit Gravur gedacht, sondern an das, was in der Psyche nach großen Gefühlen Spuren hinterlässt. Dieses "Etwas", das sich eingräbt, können wir oft nicht benennen, es offenbart sich manchmal ungerufen in "Augenblick und Stimmenklang".
Die Schlusszeile hat mich nicht ganz überzeugt. "Wird es so sein?" banalisiert nach meinem Gefühl die Aussage des Gedichts und scheint mir allzu sehr dem Reim geschuldet. Dennoch fühle ich mich durch die Verse angesprochen und in eigenen Gedankengängen bestätigt.
Liebe Grüße
Jolante

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rollerball
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07.02.2008, 15:14 / 1 x geändert
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Auch ich würde kaum etwas an dem Text ändern, das "es" bedarf wohl keiner Erläuterung, und ob man für "etwas" eventuell die Wörter "Schmerz", "Trauer" oder "Verlust" einsetzen will (was rhythmische Konsequenzen hätte), ist wohl Geschmackssache. Die Frage "Wird es so sein?" erscheint mir allerdings wegen des entschiedenen "oh nein!" nicht plausibel und könnte schon durch "so wird es sein" ersetzt werden. Davon abgesehen, gefällt mir das Gedicht recht gut, macht einen runden, geschlossenen Eindruck ...
LG, rollerball

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Mary Poppins²
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Hallo,
sehr glücklich über diese Kommentaren. Jolante hat gut verstanden und ausgesagt, sowie der vorschlag von rollerball, du hast recht, es ist geändert, die frage Weggenommen. Zuppa danke acuh, die mlesen Mühe.
Mary .

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