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ear
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Jeder Tag bringt die gleiche Routine,
Unterzeug, Hemden und TShirts "galore"
In die Maschine und Waschgang gewaehlt,
Haende bleiben geschmeidig und schoen.
Dann gleich nach draussen und auf die Spindel,
Lustig dreht sich die saubere Last,
Ist voller Rhythmus-, gleichwie im Tanze,
Flattert und dreht sich, belebt durch den Wind.
Urige Schatten, gespenstisch verzerrt
Aengstigen Voegel, den Igel , die Maus,
Knallen und schlagen in wildem Konzert,
Bringen Schock dem geschaeftigen Tun.
Waschruffel, Fluesse, zerrissene Haende,
Unnuetze Kraefteverschwendung einst.
Warum brauchen wir all die Verhuellung?
Sind wir so schmutzig, so stinkend, so schlecht?

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zuppanova
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hallo, ear, ich schreibe nie gute kommentare, also ganz kurz: da steht die "zivilisation" gegen die "natur", oder? die frage am schluss des textes will einen kleinen abgrund aufreissen. es hat so einen rhythmus, ich höre die waschmaschinentrommel, das ist gut (mehr kann ich nicht sagen, denn ich schaffe es nie, diese versmasse sauber auseinanderzuhalten!). es gefällt mir, bilder entstehen, dieses thema "wäsche" hat was mythologisches, das wäre noch weiterzuführen. go one - go one - galore - zuppa.

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ear²
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kleidung muss gewaschen werden, wir suchen , uns selbst dadurch zu reinigen; doch ohne erfolg, ein circulus vitiosus;natur wird von uns belastet--,doch der endsieger bleibt gerade diese.lieben gruss, ear.

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